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Karrierestart in Mittelschwaben

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Wo geht die berufliche Reise hin?

Sagt uns wirklich der Schulabschluss wo wir am Ende landen werden oder sogar müssen?
Bild: MH, adobe.stock.com

Andere Wege beschreiten – Die Berufswelt steht allen offen

So sieht der „normale“, übliche Weg im Leben aus: nach dem Abitur wird gefeiert, danach geht es an die Hochschule oder Universität, andererseits macht man nach dem Hauptschulabschluss eine Ausbildung im Handwerk – richtig? Sagt uns wirklich der Schulabschluss wo wir am Ende landen werden oder sogar müssen? Diktiert uns dieser tatsächlich und zeigt wo unsere Reise hingeht? Nein, eigentlich nicht, denn auch trotz missratenem oder „falschem“ Abschluss kann es zur ersehnten Ausbildung kommen. Das ist gesetzlich festgehalten und einige wenige Ausnahmen bestätigen im Grunde nur die Regel. Nun denn, Kopf hoch und immer daran denken: Das Recht ist auf eurer Seite!

Denn meist ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, um eine Berufsausbildung zu beginnen. Theoretisch ist jeder frei wie ein Vogel und darf genau den Ausbildungsberuf erlernen, den er gerne erlernen möchte. Dabei gibt es nur wenige Ausnahmen. Zum Beispiel bei verwaltungsrechtlichen Berufen oder Jobs im öffentlichen Dienst, sowie im sozialen Bereich.

Natürlich darf jeder Ausbildungsbetrieb auch seine eigenen Kriterien festlegen und Ansprüche an seine Bewerber und Bewerberinnen stellen. Grundsätzlich ist es aber dennoch so, dass sich auf diese Stellen jeder, und wirklich jeder, jederzeit bewerben darf. Dabei sollte die Bewerbung voller Einsatz geschrieben und auch schon einmal Mut gezeigt werden.

Der wichtigste Weg zum Erfolg ist hartnäckig zu bleiben. Auch wenn fünfzehn Firmen grundsätzlich einen Azubi mit Abitur wollen – wer sagt denn, dass es nicht sein kann, dass der sechszehnte Betrieb auch Lehrlinge mit Realschulabschluss einstellt?

Hoch auf die Karriereleiter führen viele Wege – auch ungewöhnlichere.

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