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Musik

10.02.2018

Akkordeon? Von wegen out!

Die Künstler stellten sich nach dem gelungenen Konzert dem Fotografen. Vorne (von links) Justin Ruhland, Emma Kapfer, Janina Knötzinger, Stefanie Saule. Hinten (von links) Martin Brummer, Ilse Nuber, Andrea Aumiller und Anneliese Gärtner.
Bild: Wörle

Mit einem besonderen Konzert wurde der Aufenthalt im Krankenhaus versüßt

Seit Jahren ist am Krankenhaus Wertingen das Projekt „Kunst tut gut“ etabliert. Das halbstündige Konzert, das von wechselnden Musikgruppen immer am ersten Sonntag des Monats gestaltet wird, wurde von vielen Zuhörern besucht. Zu Gast waren Stefanie Saule und Schüler der Musikschule Wertingen mit ihren Akkordeons und Steirischen Harmonikas. Diese Instrumente sind weiterhin beliebt: Ihre Schüler sind zwischen fünf und 96 Jahre alt.

Das Programm war vielfältig. So spielte Janina Knötzinger auf dem Akkordeon einen Drehorgelwalzer und Justin Ruhland auf seiner Steirischen Harmonika die Grashüpfer-Polka und das bekannte Lied „Mir san vom Woid dahoam“, bei dem der ein oder andere im Zuschauerraum gleich leise mitsummte. Emma Kapfer stellte nun mit den Stücken „Fest bei Mecky“ und Marika-Polka ihr Können unter Beweis, ehe Andrea Aumiller und Stefanie Saule mit „Domino“ und C´est si bon“ einen musikalischen Ausflug nach Frankreich unternahmen. Spontan aus dem Urlaub zum Konzert kam Martin Brummer. Er spielte auf seiner Steirischen die „Stoariegler Polka“.

Mit dem „Pasinger Buam“ und „Quattro Stagioni“, einer italienischen Tarantella, ging es rasant mit Ilse Nuber auf der Steirischen Harmonika weiter. Auch Anneliese Gärtner ließ es sich an diesem Nachmittag nicht nehmen, zwei bekannte Lieder – „Rivers of Babylon“ und „Heißer Sand“ – dem Publikum zu präsentieren. (pm)

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