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Gemeinderat

23.05.2019

Der neue Bauhof steht schon im Haushaltsplan

Wo derzeit noch Schutt lagert, soll in Zukunft der neue Bauhof stehen – auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage.
Bild: Brigitte Bunk

Die Gemeinde will mit dem Projekt vorankommen und hat das Geld dafür bereits eingeplant. Dieses Jahr müssen, wie im Vorjahr, keine Kredite aufgenommen werden

Wie im Vorjahr muss die Gemeinde Binswangen keinen Kredit aufnehmen. Die Dorferneuerung ist weitestgehend abgeschlossen. Die 1,271 Millionen Euro, welche die Gemeinde laut Haushaltsplan 2019 im Vermögenshaushalt ausgeben wird, werden durch eine Entnahme aus den allgemeinen Rücklagen (348000 Euro), die Zuführung vom Verwaltungshaushalt (191000 Euro), Einnahmen aus Grundstücksverkäufen (400000 Euro), Zuwendungen, Beiträgen und sonstigen Einnahmen (332000 Euro) gedeckt.

Bürgermeister Anton Winkler erklärte: „Wir haben im Haushalt nichts, was rausgeschmissenes Geld wäre.“ Bei der größten einberechneten Investition, dem Bauhof, der mit 350000 Euro veranschlagt ist, steht noch nicht fest, ob das Geld auch gebraucht wird. Kämmerin Maria Reiber erklärt: „Bisher gibt es noch keine Planung, doch um überhaupt anfangen zu können, habe ich den Betrag angesetzt.“ Wie hoch die Gesamtkosten sein werden, kann aber erst nach einer konkreten Planung gesagt werden.

Zweimal 200000 Euro sind auch für den Erwerb von Grundstücken eingeplant: einerseits, um Bauplätze zur Verfügung stellen zu können, andererseits gehen sie in das allgemeine Grundvermögen der Gemeinde. 130000 Euro stehen für den Spielplatz in der Gartenstraße bereit, 50000 Euro stehen dem auf der Einnahmenseite gegenüber – der Zuschuss der Dorferneuerung. Auch für die Arbeiten im Gäßle müssen noch 94000 Euro eingerechnet werden. 30000 Euro sind der Anteil der Gemeinde für die Dorferneuerungsmaßnahmen, der Rest ist für die Rechnungen der Abwasserbeseitigung zu zahlen, die erst dieses Jahr vorliegen.

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Das Volumen des Verwaltungshaushalts liegt 2019 bei 2,262 Millionen Euro. Über 200000 Euro sind hier allein für Bebauungsplanerstellungen und eventuell nötige Straßenunterhaltsmaßnahmen eingeplant.

Auch 138000 Euro für den Kindergarten sind vermerkt, das sind die Zuschüsse der Gemeinde, auch an Kindergärten außerhalb der Gemeinde, je nachdem, wie viele Kinder aus Binswangen dort betreut werden, und die Übernahme des Defizits des kirchlichen Kindergartens in der Gemeinde selbst. Auch für die Grund- und Mittelschule in Wertingen sind 128000 Euro zu zahlen, zusätzlich zu den 17000 Euro im Vermögenshaushalt, die Investitionsumlage zur Erweiterung der Mittelschule. Die Hebesätze bleiben unverändert: 400 bei der Grundsteuer A für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe, 350 bei der Grundsteuer B für die Grundstücke und 330 bei der Gewerbesteuer.

Die Pro-Kopf-Verschuldung ist weiter gesunken. Bei 1338 Einwohnern liegt sie bei 1821,29 Euro (Vorjahr 1888,71 Euro). Die Gesamtverschuldung beträgt Ende 2019 voraussichtlich 2,437 Millionen Euro (Vorjahr 2,528 Millionen Euro).

Dagegen stehen allerdings Rücklagen in Höhe von insgesamt 1,999 Millionen Euro (Vorjahr 2,304 Millionen Euro).

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