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Wertingen

04.05.2011

Im „Old Madlon“ wurde gefeiert

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Das Ehepaar Caesmann im Kreise seiner Gäste (von links): Handwerkskammer-Präsident Jürgen Schmid, Jochen und Anita Caesmann, Bürgermeister Willy Lehmeier und Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbundes.
Bild: Fotos: Stauch

Jubiläumsfest mit Wiener Kaffeehausmusik, feinen Köstlichkeiten und gut gelaunten Gästen

Wertingen „Wirst 150 Jahre, altes Haus – Old Madlon, halt´ es aus!“ – Die vielen Gäste im nun 150 Jahre alten Café Madlon in Wertingen stimmten am Freitagabend voller Enthusiasmus ein, als Wolfgang Pfaffenberger, Schüttelreim-Verfasser und Freund des Hauses, auf seine Art ein hohes Lied auf das Café sprach. Mit dem ihm eigenen Witz und Temperament ließ er die Geschichte des Hauses Revue passieren, schwärmte von den süßen Köstlichkeiten, die dort hergestellt und verzehrt werden, und sprach allen Gästen aus dem Herzen: „Wir wünschen weiter seelenvoll, dass der Erfolg nie fehlen soll...“

Das „Old Madlon“ und seine interessante Geschichte – Teil der Stadtgeschichte Wertingens – streiften auch die anderen Laudatoren, die dem Haus zum Jubiläumsfest am Freitag die Ehre gaben. Landrat Leo Schrell schickte Grüße aus dem Urlaub – und ließ seine Glückwünsche mit einem Kompliment für die großen unternehmerischen Leistungen des Hauses vermelden. Bürgermeister Willy Lehmeier sprach von dem Idealismus, privaten Entbehrungen und viel Kreativität, mit der das Haus 150 Jahre geführt wurde und immer noch wird. Jürgen Schmid, Präsident der Handwerkskammer Augsburg, betonte, dass 150 Jahre Unternehmergeschichte heute in der schnell lebigen Zeit eine Seltenheit seien. Und Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbundes lobte die hervorragende Ausbildungsarbeit im Hause Madlon.

Hatte schon Jochen Caesmann, der Chef des Hauses, die Geschichte der Besitzerfamilien eindrucksvoll geschildert, so setzte Anita Caesmann, die Chefin des Hauses, noch ein Krönchen darauf. „Zwischen der Historie liegt das Leben“, sprach sie von der Verwobenheit des Berufs- und Privatlebens und von dem Sinn, der hinter den 150 Jahren liegt: Lebensgrundlage und Existenzsicherung für die Familie ebenso, wie Freude und Zufriedenheit. Und eine Konditorei habe eine besondere Note: „Sie begleitet die großen Feste des Lebens und Feste im Jahreslauf“ – von der Taufe bis zum Tod und vom Osterfest bis zu Kirchweih und Weihnachten.

Bei feinen, kleinen Köstlichkeiten und feiner, schönster KaffeehausMusik mit Wiener Charme, gespielt von Werner Bürgle und dem Rauscher-Quartett, wurde noch lange gefeiert. (hek)

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