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Konzert

08.11.2019

Klänge und Lichter in der Synagoge

Peter Stannecker

Vuimera gibt ein Konzert in Binswangen. Dort wurden nicht nur Töne erzeugt

Eine besondere Atmosphäre herrschte in der Alten Synagoge in Binswangen, als die Gruppe Vuimera dort musizierte. Das Licht war aus und der Innenraum erstrahlte durch ganz spartanisch platzierte Scheinwerfer und wenigen Kerzen im vollen Glanz. Peter Stannecker, der Gründer von Vuimera, empfing die Konzertbesucher mit erklärenden Worten. Die restlichen Musiker waren derweil im Raum verteilt und spielten von dort aus ihre Instrumente. Die Bandmitglieder wollten nicht nur schöne Töne erzeugen, sondern auch positive Energien. Auf der Suche nach besonderen „Klangräumen“ ist Vuimera auf die Synagoge in Binswangen gestoßen.

Knapp eineinhalb Stunden erklangen von Vuimera selbst komponierte Melodien. Ohne Pause und mit fließenden Übergängen wechselten die Musiker von einer Melodie in die nächste. Die Formation besteht aus: Stefan Kienle an dem Flügel und Mundharmonika, Markus Dinnebier an der fünfseitigen Bratsche und Gitarre, Milena Soyoung an der Querflöte und Gesang und Peter Stannecker an den Saxofonen und Gesang.

Ihre Stücke luden ein, sich in fremde Welten zu träumen. Aus den Bergen, durch die Täler, über neblige Wälder, so oder so ähnlich sahen vermutlich die Bilder aus, die sich die Zuhörer bei den Melodien vorstellten. Eine Symbiose aus weichstem Jazz, zeitgenössisch langsam fließender Klassik und sphärischen Klängen, die am Ende in eine mit allen Besuchern im Raum gemeinsame „Stille Minute“ mündeten. Unglaublich still und lang fühlte sich diese Minute an, mit der das Konzert endete. Das Publikum bedankte sich mit einem tosenden Applaus. Im kommenden Jahr wird Vuimera wieder ins Zusamtal kommen, sagte Stannecker. (pm)

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