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Hubertusschützen

14.01.2015

Krimi, Weihnachtslieder und Könige

Von links nach rechts: Wurstkönig Rudi Krach, Schützenkönigin Mathilde Mayr, Jugendkönig Johannes Ramold, Jugendvizekönig Marwin Müller.
Bild: Robert Göppel

Mathilde Mayr und Johannes Ramold besteigen den Thron

Traditionell um die Weihnachtszeit kürten die Hubertusschützen Pfaffenhofen auch heuer ihre Könige. Vorsitzender Markus Braun leitete zunächst mit einem besinnlichen Teil die Proklamation ein. Miriam Retsch las eine Geschichte, die durch das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern umrahmt wurde.

Wie in jedem Jahr hatten sich zahlreiche Schützen sowohl der Schützen- als auch der Jugendklasse am Weihnachtsschießen beteiligt und konnten ihre Preise in Empfang nehmen. Die zehn besten Schützen messen sich zudem im Finalschießen. In der Schützenklasse gewann das Finalschießen Rudi Krach mit 100 Ringen, einem 65,16 Teiler. Den Sieg in der Jugendklasse errang Markus Redel mit 86,3 Ringen und einem 127,6 Teiler.

Anschließend wurden die Vereinsmeister der einzelnen Klassen ausgezeichnet. In der Schützenklasse sicherte sich Martin Wenger mit sensationellen 1000 Ringen, die er in insgesamt sieben Rundenwettkämpfen erzielte, den ersten Platz. Nicht weit dahinter lagen Rudi Krach mit 993 und Anton Wenger mit 972 Ringen. In der Damenklasse holte Gerlinde Stöckinger mit 988 Ringen den Titel, gefolgt von Katharina Hillenbrand mit 967 und Renate Lindenmeier mit 951 Ringen. Den Vereinsmeistertitel in der Luftpistolenklasse konnte Matthias Straub mit 905 Ringen vor Robert Göppel mit 874 und Markus Braun mit 834 Ringen für sich erobern. In der Jugendklasse wurde Mario Müller mit 948 Ringen Vereinsmeister. Ihm folgten Markus Redel mit 898 sowie Tobias Redel mit 850 Ringen.

Die Königsproklamation rundete den schießsportlichen Teil der Weihnachtsfeier ab: Zum Jugendschützenkönig des Jahres 2014 wurde Johannes Ramold mit einem 23,6 Teiler proklamiert. Ihm folgte Marwin Müller, der mit einem 26,4 Teiler die Wurstkette in Empfang nehmen durfte. In der Schützenklasse wurde Mathilde Mayr mit einem 3,8 Teiler vor Rudi Krach mit einem 14,4 Teiler zur Schützenkönigin proklamiert.

Zum Abschluss kam der Einakter „Eine Leiche im Keller“ zur Aufführung. Wie der Titel schon erahnen lässt, wurden die Gäste dieses Mal mit einer Kriminalkomödie unterhalten, die wieder aus der Feder von Robert Göppel stammt.

Ein wohlhabender Bauer sollte einem Mordanschlag seiner bösen und geldgierigen Frau sowie deren Schwester und Nichte zum Opfer fallen. Eine zentrale Rolle in dem Stück nahm die Mordwaffe, der sogenannte „Sockendraht“ ein. Gemeinsam mit der Magd und dem Knecht des Bauern gelang es dem gewieften Ermittlerteam den feigen Mordanschlag zu verhindern und mit Hilfe der Stimme aus dem Jenseits die Täter sogar zu einem Geständnis zu bewegen.

Der Theaterspielgruppe des Schützenvereins gelang es erneut, das anwesende Publikum zu begeistern. Dafür bedankte sich dieses mit lang anhaltendem Beifall und viel Lob. (pm)

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