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Erziehung

14.09.2019

Mit einer kleinen, feinen Feier verabschiedet

Fast 37 Jahre lang war Rosmarie Rogall (Dritte von links) im Kindergarten Gottmannshofen aktiv. Nun geht sie in Rente.
Bild: Ulrike Hauke

Rosmarie Rogall verlässt „ihren“ Kindergarten in Gottmannshofen

Mit einer „kleinen, aber feinen Feier“, wie es Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier ausdrückte, verabschiedete die Stadt und die VG Wertingen, durch Verwaltungsleiter Dieter Nägele vertreten, die langjährige Leiterin des Gottmannshofer Kindergartens, Rosmarie Rogall.

Im November 1982 begann Rogall ihre Arbeit für die Stadt Wertingen, die ohne Unterbrechung am vergangenen 31. August mit dem Beginn ihres vorzeitigen Ruhestands endete. Lehmeier und der Wertinger Stadtrat holten hierfür viele langjährige Weggefährten und Mitstreiter Rogalls in den Schlosskeller, um auch damit ein Dankeschön für das Engagement der ehemaligen Kindergartenleiterin auszudrücken. Begleitet wurde diese von ihrer Familie. Ebenso zollten die nun ehemaligen Kolleginnen des beliebten Kindergartens im Osten von Wertingen Rogall ihre Anerkennung.

Wie Lehmeier betonte, sei es ihm ein besonderes Anliegen gewesen, „alle einzuladen, die dich, während der vielen Jahre begleitet haben.“ Scherzhaft versprach er: „Sollte dir langweilig werden, wir haben immer etwas für dich zu tun.“ Der Bürgermeister lies die Stationen der ausgebildeten Erzieherin Revue passieren, auch die Zeit als Leiterin des Gottmannshofer Kindergartens seit 1991. Doch ihre Führungseigenschaften und ihr Durchsetzungsvermögen hätten ihr auch dabei geholfen. Viele Feiern mit den Kleinen und den Eltern, Gespräche sowie von ihr geplante Veranstaltungen habe Rogall nicht nur während ihrer Dienstzeit mit Herzblut und pädagogischem Geschick organisiert und geleitet. „Die Kinder liebten Sie, und Sie haben die Kleinen gefördert und gefordert.“ Rogall habe es auch geschafft, zwischen dem Ansinnen und den Wünschen der Eltern sowie der pädagogischen Arbeit einen guten Ausgleich zu finden.

Die so vielfach Geehrte war gerührt von all dem Lob und dem Wohlwollen, das ihr entgegengebracht wurde. Gleich zu Beginn der Feier fragte sie fast ungläubig: „Wo ist denn nur die Zeit geblieben?“ Rogall sagte, sie gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Ich werde nun loslassen und mich gerne erinnern.“ Dennoch versprach sie, „werde ich die weiteren Fortschritte im Bereich der Pädagogik interessiert von Zuhause aus verfolgen.“

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