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Villenbach

20.12.2020

Neue Baugebiete in Rischgau und Hausen

Die Villenbacher Gemeinderäte haben sich ein letztes Mal in diesem Jahr getroffen.
Bild: Louisa Müller

Plus Bebauungspläne standen auf der Tagesordnung. Ebenso die Geschwindigkeit, die nicht eingehalten wird

Bauplätze in Villenbach und den Ortsteilen sind gefragt. Deshalb fasste der Gemeinderat am Donnerstag im Vereinsheim Riedsend gleich zwei Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne. In Rischgau wird beim Bürgerhaus ein Grundstück überplant, das die Gemeinde gekauft hat, in Hausen soll am Ziegelstadel gebaut werden. Auf dem von Bürgermeister Werner Filbrich gezeigten Plan ist zu sehen, dass dort zwölf Baugrundstücke ausgewiesen werden. Unter anderem darf die maximale Wandhöhe sechs Meter betragen, mit einem 52-Grad-Satteldach wären die Häuser maximal 10,50 Meter hoch. Ein Pultdach darf an der niedrigen Seite sechs Meter, an der höheren 8,50 Meter aufweisen. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser. Maximal sind zwei Wohnungen je Einzelhaus sowie eine Wohnung je Doppelhaushälfte erlaubt. Fotovoltaikanlagen sind sowohl an der Fassade als auch auf den Dächern möglich. Sobald das Bauamt die Unterlagen fertiggestellt hat, wird der Bebauungsplan einen Monat öffentlich ausgelegt.

In Villenbach gibt es Probleme mit zu schnellen Autofahrern

Im Baugebiet Kreuzacker ging es um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Zwar ist eine 20er-Zone ausgewiesen. Aber: „Ab dem Kreisverkehr wird zügig hochbeschleunigt, weil ein leichter Anstieg in Sicht ist“, las der Bürgermeister aus dem Antrag vor. Die meisten Nicht-Anwohner übersehen auch die Rechts-vor-links-Regelung, die in einer 20er- ebenso wie in einer 30er-Zone gilt.

Dem Vorschlag, Plastikkuppen auf die Straße anzubringen, kommt die Gemeinde nicht nach, weil das Landratsamt darauf hinwies, dass die nach zweimal Schneeräumen wieder weg sind. Der Fahrer könnte unter dem Schnee nur abschätzen, wo sie sich befinden. Ratsmitglied Patrick Hecken fragte, ob ein Vorfahrt-achten-Schild aufgestellt werden könnte an der Abzweigung, wo die meisten geradeaus durchfahren. Doch Filbrich antwortete, dass dies – nur an einer Stelle angebracht – zu verwirrend wäre, wenn grundsätzlich rechts vor links gelte, was jeder, der den Führerschein gemacht hat, wissen sollte. Das Geschwindigkeitsmessgerät soll in nächster Zeit aufgestellt werden.

Eine Bauvoranfrage, in der es um den Neubau einer Werkstatt mit zwei Wohnungen in der Unterdorfstraße in Villenbach ging, lehnte der Rat ab. Unter anderem, weil das Gebäude knapp 13 Meter hoch werden soll. Außerdem reicht die Zahl der ausgewiesenen Stellplätze nicht, 29 müssten es sein. Die Nachbarn, deren Gebäude wesentlich niedriger sind, wurden bisher auch noch nicht beteiligt.

Die Weihnachtsfeiern haben gefehlt

Zu Beginn der Sitzung hatte Ratsmitglied Dr. Achim Neumayr erläutert, welche Masken tatsächlich Schutz bringen und warum eine Impfung sinnvoll sei. Unter anderem sagte er: „Das Andocken des Virus wird verhindert, damit es nicht in die Zellen hineinkommt.“ Allerdings seien die Risiken noch nicht vollständig abgeklärt, was passiert, wenn die Kühlkette nicht absolut sicher eingehalten werden kann. Er verwies auch auf die „Gurgellösung“, die er zum Schutz gegen das Virus anbiete.

Nach seinem Jahresrückblick meinte Bürgermeister Filbrich mit Blick auf den ruhigen Advent: „Mir haben die Weihnachtsfeiern sehr gefehlt, wo ich mit vielen Leuten zusammenkomme, die mir ihre Fragen stellen können.“

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