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Stadtrat

02.02.2018

So lief die Diskussion

„Großartige Entwicklung“ oder „überzogene“ Ausgaben?

Die Stadt habe eine „großartige Entwicklung“ genommen, resümierte Stadtrat Dr. Johann Poppüber die vorgelegten Zahlen. Von den jetzigen Größenordnungen habe man vor einigen Jahren nicht zu träumen gewagt. Die positiven Zahlen seien ein Verdienst des Mittelstandes, der Unternehmen und der Beschäftigten. „Unsere Aufgabe ist es, die Spielräume richtig zu nutzen“, so Popp weiter. Er forderte sparsames Wirtschaften trotz sprudelnder Steuereinnahmen. DamitWertingen wettbewerbsfähig bleibt, müsse die Stadt den Breitbandausbau weiterverfolgen, sagte Stadtrat Alfred Schneid und griff damit den Wunsch der Montessorischule auf. Im aktuellen Haushalt sind dafür 440000 Euro für die Begleichung von Rechnungen veranschlagt. Als „seriös“ bezeichnete Stadt Ludwig Klingler den Haushaltsplan. Wertingen sei ein „sehr guter Laden“. In den vergangenen Jahren habe die Stadt freiwillig in Krankenhaus und in soziale Infrastruktur investiert. Vieles bleibe aber den Bürgern verborgen, zum Beispiel die jährliche Pflege und Sanierung alter Bäume sowie Neuanpflanzungen. Für „überzogen“ befand Peter Seefried die geplanten Ausgaben für den Hettlinger Radweg sowie für Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Er kritisierte die Anschaffung von Atemschutzmasken für jede Feuerwehr. Der Schuldenabbau sei insgesamt eine Leistung, er befürchte jedoch ein Ansteigen der Schulden.

Dagegen schätzte Otto Horntrichdie finanzielle Lage der Stadt als „nicht so dramatisch“ ein, denn „man sieht, dass die Schulden kontinuierlich sinken. Als Roggdener Bürger sei er froh, dass der Aufbach in Angriff genommen werde. Hier sei eine vernünftige und preisgünstige Lösung gefunden worden, künftiges Hochwasser zurückzuhalten. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Haushalt“, sagte Herbert Nuber. Denn er zeige Disziplin beim Geldausgeben. Zur viel diskutierten ehemaligen Pohltec-Halle machte Reinhold Wörle eine Rechnung auf: „Ich bin der Überzeugung, dass wir mit dem Kauf die richtige Entscheidung getroffen haben.“ Der ursprünglich geplante Neubau in Geratshofen wäre mit vier Millionen Euro doppelt so teuer geworden wie Sanierung und Umbau der Halle.

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