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Bürgerversammlung

19.10.2017

Wie soll der Wortelstetter Dorfplatz künftig aussehen?

Die Querung der Ortsdurchfahrt soll an dieser Stelle erleichtert werden. Zusätzlich sorgt das für eine Geschwindigkeitsreduzierung. Auch der Platz vor der Kirche soll neu gestaltet werden. Doch nur, wenn die Bürger hinter dem Vorhaben stehen.
Bild:  Brigitte Bunk

In der Ortsdurchfahrt Wortelstetten soll eine Querungshilfe entstehen. Jetzt werden Ideen für die Gestaltung des Bereichs vor der Kirche gesammelt

Bürgermeister Hans Kaltner stellt klar: „Wenn wir das machen, müssen alle sagen, wir wollen das und das ist gut so.“

Der Bereich um den Dorfplatz in Wortelstetten soll umgestaltet werden. Während der Bürgerversammlung im Gasthaus Rauch schlug Kalter als erstes vor, auf der Ortsdurchfahrt im Bereich der Busbuchten eine Querungshilfe einzubauen. Dies würde der Landkreis planen und bauen. In der Zeit, wo der Bus halte, müsse der nachfolgende Verkehr warten. Josef Gerblinger meinte, dass eine Querungshilfe am Ortseingang von Ehingen her notwendiger wäre, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Die Zwischenrufe stellten klar: beide wären sinnvoll.

Auf die Nachfrage, ob im Gemeinderat tatsächlich ein Beschluss gefasst wurde, dass im gesamten Ortsbereich bald die Verkehrsregelung rechts vor links gelten würde, antwortete Kaltner: Dies sei nicht in der gesamten Ortschaft, sondern an den Kreuzungen an der Linde (zur Wartolfstraße) und dort, wo früher die Birke stand, vorgesehen. Bei einer Ortsbesichtigung mit der Polizei wurde festgestellt, dass die Beschilderung nicht passe. Vorsichtig gefahren werde eh, deshalb sei die Rechts-vor-Links-Regelung am sinnvollsten.

Doch vor allem steht der Platz vor der Kirche im Fokus des Bürgermeisters und der Gemeinderäte. „Wir wollen schauen, ob wir Aufenthaltsqualität herbringen.“ Kaltner hofft darauf, dass sich eine „Ideengruppe“ bildet, die Vorschläge sammelt und Skizzen macht, damit das mit der Bevölkerung diskutiert werden kann. Bernhard Rauch erinnerte daran, dass das Thema schon vor Jahren im Gespräch war, dabei müsse der Blick allerdings auf den gesamten Bereich gerichtet werden. Ratsmitglied Karl-Heinz Rathgeb bat seine Mitbürger: „Es ist wichtig, dass sich Leute melden, die mitmachen.“

Da kam die Frage, wer das zahlen müsse. Und die Antwort des Bürgermeisters, dass die Gemeinde gerne saniere, aber die Anlieger entsprechend der Gebührensatzung beteiligt werden müssen. Martin Rieger fragte, warum die Straßen nicht früher saniert würden, so lange nicht so viel kaputt ist, dann wäre das für die Anlieger nicht so teuer. Außerdem wäre es besser, wenn alle einmal jährlich einen kleinen Betrag in einen Topf zahlen würden und aus diesem Budget dann die Anliegerbeiträge entnommen werden. Dieses Vorgehen befürwortete auch Josef Gerblinger. Der wies auf die Gärtnerstraße hin, die viele als Durchgangsstraße nutzen, aber nur die Anlieger müssten zahlen, wenn sie kaputt ist. Hier meinte Kaltner, dass er auch lange Zeit so gedacht habe, aber inzwischen wisse, dass es gerechter sei, wenn die Anlieger entsprechend der erfolgten Maßnahme zahlen. Der Rathauschef schlug vor, dass jeder jährlich, aber statt wie vorgeschlagen an die Gemeinde, für sich selbst einen Betrag zurücklegen sollte, um den dann im Rückhalt zu haben, wenn die Zahlungen anstehen. „Bezahlt werden muss es, da nutzt keine Diskussion.“

Josef Liepert jun. wies darauf hin, dass die ursprüngliche Absicht, dass auf der St.-Georg-Straße gefahren werden könne, nicht vergessen werden dürfe. Das betreffe auch „zeitgemäße landwirtschaftliche Fahrzeuge“.

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