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Wertingen

21.05.2015

Zwei Dirigentinnen kümmern sich um den Nachwuchs

Frauenpower bei der Stadtkapelle Wertingen: Um den Nachwuchs kümmern sich Heike Mayr-Hof (links) und Karolina Wörle (rechts).
Bild: Stadtkapelle

Stadtkapellenjugend beeindruckt mit Qualität

Wertingen Nach dem großen Galakonzert der Bläserphilharmonie am Ostersonntag machte die Stadtkapelle Wertingen die Bühne frei für ihren Nachwuchs. Das Vor- und Jugendorchester lud zum Frühlingskonzert in die Stadthalle. Präsident Christian Hof begrüßte die Ehrengäste, darunter MdB Ulrich Lange, Bürgermeister Willy Lehmeier, Zweiter Bürgermeister Johann Bröll und Oberstudiendirektor Bernhard Hof.

Um den Nachwuchs kümmert sich in der Stadtkapelle ein Team mit Frauenpower: Karolina Wörle, die seit inzwischen 19 Jahren die Jüngsten ans Musizieren im Orchester erfolgreich heranführt und Heike Mayr-Hof, die im vergangenen Jahr die Leitung des Jugendorchesters von Manfred-Andreas Lipp übernommen hat.

Die 43 Musikerinnen und Musiker des Vororchesters eröffneten das Konzert mit der „Green Park“ Ouvertüre von Wilhelm Koenen. Bestens vorbereitet, spielsicher und von Musikern anmoderiert, präsentierten sie ihre Musikstücke wie „Children Dreams“, „Pastime Music“, „Melody Maker“ oder „The Road-runner“. Auch die großen Hits der aktuellen Film- und Popmusik durften nicht fehlen. Zum Abschluss der ersten Konzerthälfte gab es für alle Liebhaber der Marschmusik ein Potpourri von John Philip Sousa.

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Nach einem kurzen Umbau nahmen die 52 Musikerinnen und Musiker des Jugendorchesters auf der Bühne Platz. Die vielen jungen Talente, die oftmals solistisch gefordert sind, aber auch in einer Gruppe harmonieren müssen, meisterten ihr Eröffnungswerk „Voyage into the blue“ in beeindruckender Weise. Das Schlagzeugregister mit Julian Hillenmeyer, Fabian von Hoch, Lukas Behringer und Dominik Kögl zeigte sich souverän und mit rhythmischer Sicherheit. Bei „Tanz der Vampire“ zeigten zahlreiche Solisten ihr Können: Franziska Moosmüller (Flöte), Anna-Maria Hof (Fagott) und das Euphoniumregister (Delia Geißler, Marisa Schipf, Marius Mengele, Bernhard Wild), aber vor allem das Saxophonregister (Marina Riemer, Lisa Straßer, Verena Sapper, Carolin Fech, Christian Romakowski) glänzten bei den schönsten Melodien des Musicals.

Nach der „Yorkshire Ballade“ von James Barnes würdigte das Orchester den im letzten Jahr verstorbenen Entertainer Udo Jürgens mit einem Medley seiner Hits. Dabei kamen die Bigband-erprobten Trompeten (Michael Schäffler, Rainer Demmler) und ihre Kollegen (Philipp Konle, Sebastian Leichtle, Andreas Weiß) voll zur Geltung. Auch fürs tiefe Register war etwas dabei: Zum Abschluss des Konzerts spielte auch das Jugendorchester einen Marsch. Der englische Marsch „BB and CF“ von James Ord Hume fordert vor allem das Bassregister mit chromatischen Durchgängen. Nach der Zugabe „Leningrad“ von Billy Joel ging ein eindrucksvolles Konzert zu Ende. (pm)

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