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Finanzmärkte
22.01.2020

Die Börse boomt - und das könnte erst der Anfang sein

Der Deutsche Aktienindex Dax ist am Mittwoch  auf den höchsten Stand seiner Geschichte gestiegen.
Foto: Boris Roessler, dpa

Der Dax steigt auf den höchsten Wert aller Zeiten. Was Anleger jetzt beachten müssen und wovon sie lieber die Finger lassen sollten.

Am Finanzmarkt herrscht Optimismus. Schon drei Wochen nach dem Jahreswechsel steht der deutsche Aktienindex Dax mit den 30 wichtigsten Börsenunternehmen so hoch wie nie zuvor. Er knackte am Mittwoch die zwei Jahre alte Bestmarke und stieg zwischenzeitlich über 13600 Zähler. Droht nun ein Crash? Im Gegenteil: Professionelle Anleger erwarten, dass es im Jahresverlauf weiter aufwärtsgeht. Im Mittel rechnen sie für Ende 2020 mit einem Stand von 14.000 Punkten, wie eine Umfrage des Handelsblatts unter 30 Banken ergeben hat.

Rekordwert am Dax: Einigung zwischen USA und China beflügelt die Börsen

Angeschoben werden die Kurse von der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken und der vorläufigen Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Der zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Erde beinhart ausgetragene Konflikt hatte die globale Konjunktur deutlich gebremst. Nun gibt es erst mal Entwarnung.

Für Privatanleger stellt sich die Frage, wie sie von dem erwarteten Höhenflug der Börse profitieren können. Die Mehrzahl der Deutschen steht den Kapitalmärkten sehr skeptisch gegenüber. Nach den Zahlen des Deutschen Aktieninstituts halten nur rund zehn Millionen Deutsche Aktien oder Aktienfonds. Und das, obwohl andere Formen der Geldanlage durch Null- oder sogar Strafzinsen fast keine Erträge abwerfen. Die Angst vor Einbrüchen wie beim großen Crash, der 2008 die Finanzkrise auslöste, ist stärker als die Hoffnung, am Börsen-Boom teilzuhaben.

Jetzt in Aktien investieren? Experte: „Es gibt keinen ganz schlechten Zeitpunkt“

Verständlich ist die Frage, ob ein Einstieg jetzt noch lohnt, da die Kurse seit Jahren geklettert sind. Der Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen hat darauf eine pragmatische Antwort: „Es gibt nie einen ganz schlechten Zeitpunkt, in Aktien zu investieren, wenn man es über einen langen Zeitraum macht.“ Selbst nach schweren Wirtschaftskrisen „gehen die Kurse irgendwann wieder hoch“, erklärt der Chefredakteur des gemeinnützigen Verbraucherratgebers Finanztip. Mit langem Zeitraum meint er zehn bis 15 Jahre. Untersuchungen zeigen, dass der Dax in dieser Perspektive pro Jahr durchschnittlich zwischen sieben und acht Prozent zulegt.

Tenhagen warnt Privatleute zugleich, sich für die Geldanlage am Kapitalmarkt zu verschulden. Zudem sollten sie keine Anteilsscheine einzelner Firmen kaufen. „Selbst die Entwicklung von fünf Unternehmen zu verfolgen, deren Aktien man hält, ist heroisch“, meint er. Besser geeignet sind seiner Ansicht nach sogenannte Indexfonds. Sie bilden einen Markt nach, weshalb das Risiko auf viele Unternehmen gestreut wird. Und der Fachmann rät dazu, nicht alles auf einmal zu investieren. „Habe ich zum Beispiel 20000 Euro verfügbar und bin mir nicht sicher, ob ich jetzt einsteigen sollte, kann man das Geld auch in einigen Raten über das Jahr verteilt anlegen.“ Banken und Versicherungen bieten ihren Kunden Sparmodelle an, bei denen beispielsweise jeden Monat 50 Euro in Indexfonds gesteckt werden. Vorsicht ist allerdings bei den Gebühren geboten, die die Rendite drücken können.

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