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Nicht jeder muss zurück ins Büro

Kommentar Von Michael Stifter
04.06.2022

Zu den wenigen echten Fortschritten, die wir in der Corona-Pandemie gemacht haben, gehört die neue Flexibilität im Arbeitsleben.

Elon Musk lebt von der Provokation. Insofern sollte man die Drohung des Tesla-Chefs an seine Mitarbeiter nicht überbewerten. Der Mann pendelt nun mal zwischen Genie und Wahnsinn. Doch die Frage, wer wie oft und warum wieder ins Büro kommen soll, stellt sich nach zwei Jahren Corona-Modus ja in den meisten Unternehmen. Und das Misstrauen, das Musk den eigenen Leuten entgegenbringt, schwingt durchaus auch andernorts mit. Wie schade, denn zu den wenigen echten Fortschritten, die wir in der Pandemie gemacht haben, gehört die neue Flexibilität im Arbeitsleben.

Es gibt Berufe, in denen Homeoffice unmöglich ist

Natürlich ersetzt keine Videokonferenz den persönlichen Austausch. Außerdem ist der Arbeitsplatz für viele auch ein wichtiger Teil ihres Soziallebens. Und es gibt Berufe, in denen Homeoffice sowieso unmöglich ist. Doch in einer immer hektischeren Welt, in der sich viele Menschen schwer tun, alles unter einen Hut zu bekommen, eröffnet es neue Möglichkeiten.

Wer nicht jeden Tag ins Büro fahren muss, spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld – und schont die Umwelt. Familie und Beruf lassen sich besser vereinbaren. Das stärkt die Bindung an den Arbeitgeber und steigert die Motivation. Solche Chancen kann und darf ein Unternehmen nicht liegen lassen.

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