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Grippe-News

28.01.2019

Experten: Jetzt rollt die Grippewelle 2019 in Deutschland

Durch Deutschland rollt die Grippewelle 2019.
Bild: Christina Sabrowsky (dpa)

Die Grippewelle 2019 in Deutschland ist da. Das meldet das Robert Koch Institut. Allein der dritten Januarwoche wurden 2200 Neuerkrankungen registriert.

Die Grippewelle 2019 rollt. Wie das Robert Koch Institut (RKI) berichtet, hat die diesjährige Krankheitswelle nach den Kriterien der Arbeitsgemeinschaft Influenza in der zweiten Januarwelle begonnen. Damit dürfte die Zahl der Neuerkrankungen in den nächsten Wochen deutlich ansteigen. Allein in der dritten Januarwoche registrierten die Behörden offiziell 2216 neue Fälle von Grippe in Deutschland.

Wie stark die Grippewelle 2019 ausfallen wird, kann derzeit niemand sagen. Während sich früher stärkere und schwächere Influenza-Welle abwechselten, gab es zuletzt auch mehrere starke Wellen hintereinander. Allein während der Grippesaison 2018/2018 gingen laut RKI bundesweit rund neun Millionen Menschen wegen einer Influenza-Infektion zum Arzt. Mehr als 20.000 Menschen in Deutschland starben, häufig ältere Patienten und solche mit Vorerkrankungen.

Grippewelle 2019 in Deutschland hat offiziell begonnen

Die Erfahrungen aus dem Vorjahr führten allerdings auch dazu, dass sich diesmal mehr Menschen gegen Grippe impfen ließen. Der Andrang auf die Praxen war im Herbst sogar so groß, dass Deutschland die Impfdosen ausgingen und im EU-Ausland nachbestellt werden mussten. Je mehr Menschen gegen die Grippe geimpft sind, so die Hoffnung der Experten, umso weniger Schaden werden die Viren sich ausbreiten.

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Von Oktober 2018 bis Mitte Januar 2019 wurden in Deutschland nach den neuesten Zahlen des RKI 6334 Grippe-Erkrankungen verzeichnet. 20 Influenza-Kranke starben bislang.

Gründliches Händewaschen hilft beim Schutz gegen die Grippe

Nachdem die Grippewelle 2019 rollt, raten Mediziner nun dazu, sich so gut wie möglich gegen die Krankheit zu schützen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt erstens Abstand zu Mitmenschen, wenn möglich auch in vollen Bahnen und Bussen, und zweitens gründliches Händewaschen. Das sollte immer mit Seife geschehen und mindestens 20 bis 30 Sekunden lang dauern.

Die Stiftung Gesundheitswissen rät darüber hinaus, auch auf Händeschütteln und freundschaftliche Umarmungen zu verzichten. Niesen und husten sollte man am besten in Einwegtaschentücher - die man danach sofort entsorgt - oder notfalls in die Ellenbeuge. Und frische Luft schade ebenfalls nicht.

Auch eine Grippeschutzimpfung kann sich demnach noch lohnen. Bis sich der Impfschutz richtig aufgebaut hat, dauert es zwar zehn bis vierzehn Tage. Die Dauer einer Grippewelle lässt sich aber nur schwer voraussagen und kann mehrere Monate betragen. (AZ)

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