Die Grippe ist in der Winterzeit nichts besonderes. Das frostige Winterwetter bringt jedes Jahr neue Ansteckungswellen mit sich, da viele Menschen durch geschwächte Abwehrkräfte anfällig für Infektionen sind. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat nun dazu aufgerufen, die Grippe-Impfung wahrzunehmen. So kann die Influenza zwar nicht unbedingt gestoppt werden, aber der Krankheitsverlauf wird kürzer und schwächer.
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat bereits in den ersten fünf Wochen dieses Jahres 1.489 Influenza-Grippefälle verzeichnet. In der ersten Februarwoche sind 620 Fälle von Influenza gemeldet worden - das entspricht gut 40 Prozent der Grippefälle 2015. Im Vergleich zum Vorjahr sind das sehr hohe Zahlen. 2014 wurden in den ersten fünf Meldewochen nur 300 Fälle verzeichnet.
Influenza-Grippefälle sind bislang nicht ungewöhlich häufig
Experten entwarnen: Auch wenn die Zahl der Influenza-Grippefälle 2015 hoch scheint, ist das kein Grund zur Sorge. Denn die Influenza war 2014 ungewöhnlich mild. Dieses Jahr dagegen zeichnet sich eine normale Entwicklung ab. Die Grippe verhielt sich 2013 ähnlich wie dieses Jahr, damals war der Höhepunkt Ende Februar erreicht. Wer der Grippe vorbeugen will, sollte sich besonders oft die Hände waschen, regelmäßig lüften oder an die frische Luft gehen. dpa/lby/sh