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Raumfahrt
28.11.2017

Zweite Rakete startet von russischem Weltraumbahnhof Wostotschny

Die Inbetriebnahme von Wostotschny gilt nicht nur für die russische Raumfahrt als Meilenstein. Künftig sollen von dort auch Astronauten der Nasa und der Esa starten.
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Die Inbetriebnahme von Wostotschny gilt nicht nur für die russische Raumfahrt als Meilenstein. Künftig sollen von dort auch Astronauten der Nasa und der Esa starten.
Foto: Kirill Kudryavtsev (dpa)

Russland hat anderthalb Jahre nach der Eröffnung seines neuen Weltraumbahnhofs zum zweiten Mal eine Rakete ins All geschossen. Langfristig sollen von Wostotschny Menschen starten.

Anderthalb Jahre nach dem ersten Start einer Rakete von Russlands Weltraumbahnhof Wostotschny ist nun eine zweite ins All geschossen worden. Die Sojus-Rakete startete am Dienstag planmäßig von dem Kosmodrom rund 8000 Kilometer östlich von Moskau, wie die Flugleitzentrale mitteilte. Das Geschoss sollte einen russischen Wettersatelliten vom Typ "Meteor-M" sowie 18 Mikro-Satelliten in eine Umlaufbahn um die Erde bringen. 

Wostotschny: Erste Rakete im April 2016 gestartet

Die erste Rakete war am 28. April 2016 von Wostotschny gestartet. Damals war Präsident Wladimir Putin zur Eröffnung der Raumfahrtbasis angereist. Wegen eines technischen Defekts war der Start damals aber kurzfristig um einen Tag verschoben worden. Skandale hatten das  "Jahrhundertprojekt" zudem immer wieder gebremst. 

Mit Wostotschny will sich Russlands Raumfahrt unabhängig machen von Nachbar Kasachstan, auf dessen Gebiet sich das Kosmodrom Baikonur befindet. Russland pachtet Baikonur für jährlich 115 Millionen US-Dollar. In Baikonur hat die Sowjetunion Raumfahrt-Geschichte geschrieben: Von dort flogen der erste Satellit, Sputnik-1, sowie der erste Mensch, Juri Gagarin, ins All. Derzeit fliegen nur von Baikonur aus Menschen zur Internationalen Raumstation ISS. Langfristig sollen auch von Wostotschny Menschen ins All starten. dpa/AZ

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