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Raumstation seit 10 Jahren im All
20.11.2008

Mit der "Morgenröte" begann der Aufbau der ISS

10-jähriges Jubiläum für die Raumstation ISS: Am 20. November 1998 startete das Modul "Sarja" als erstes Bauteil ins Weltall.
2 Bilder
10-jähriges Jubiläum für die Raumstation ISS: Am 20. November 1998 startete das Modul "Sarja" als erstes Bauteil ins Weltall.
Foto: nid

"Morgenröte" heißt das russische Modul, das am 20. November 1998 vonBaikonur seine Reise ins Weltall antrat. Damit nahm das größteTechnologieprojekt aller Zeiten seinen Anfang: die InternationaleRaumstation ISS.

Washington (AFP/AZ). "Morgenröte" heißt das russische Modul, das am 20. November 1998 von Baikonur seine Reise ins Weltall antrat. Damit nahm das größte Technologieprojekt aller Zeiten seinen Anfang: die Internationale Raumstation ISS.

Seit zehn Jahren nun bauen 16 Staaten aus Ost und West gemeinsam am ersten gemeinsamen Außenposten der Menschheit im Weltraum. Noch ist er eine Baustelle, doch bereits seit November 2000 ist die ISS ständig bewohnt.

Die Fluktuation in der Astronauten-WG ist groß: 167 Raumfahrer aus 15 Nationen besuchten seither die Raumstation 350 Kilometer über der Erde. Bis 2010 soll sie ihre endgültige Größe erreicht haben und dann 108 auf 88 Meter messen - das entspricht in etwa der Größe eines Sportplatzes.

Derzeit wiegt die ISS etwa 300 Tonnen, in zwei Jahren sollen es 450 Tonnen sein, die mit einer Geschwindigkeit von 28.000 Kilometern pro Stunde um die Erde kreisen. Für eine Erdumrundung braucht die ISS 90 Minuten. Einen schweren Rückschlag erlitt das Projekt, als im Januar 2003 die US-Raumfähre Columbia verunglückte, was den Ausbau der Station um zwei Jahre verzögerte.

"Die ISS ist der bislang größte Versuch, international im Technologiebereich zusammenzuarbeiten", sagt John Logsdon, der als Historiker am Museum für Luft- und Raumfahrt in Washington arbeitet.

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Den größten Teil der 100 Milliarden Dollar (80 Milliarden Euro), die die ISS kostet, tragen die USA. 15 weitere Staaten beteiligen sich mit Geld und Know-how an dem Projekt: Russland, Japan, Kanada, Brasilien sowie elf Staaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA, unter ihnen Deutschland. Diese Kooperation von russischen und US-Wissenschaftlern war erst durch das Ende des Kalten Krieges möglich geworden.

Für Historiker Logsdon ist die internationale Zusammenarbeit bei der ISS zukunftsweisend für die Raumfahrt, allein schon aus finanziellen Gründen. Das derzeitige Budget erlaube den USA höchstens, noch einmal jemanden auf den Mond zu bringen, jedoch keinen Schritt weiter, sagt Logsdon. "Wenn wir wirklich länger auf dem Mond und vielleicht auch auf dem Mars bleiben wollen, dann muss das international finanziert werden."

Für Logsdon ist die Internationale Raumstation auch der ideale Ort für die Forschung für künftige Weltraummissionen - seien es die Auswirkungen eines langen Aufenthaltes in der Schwerelosigkeit oder das Verhalten der Besatzungsmitglieder, die monatelang auf engem Raum miteinander auskommen müssen. "Die ISS testet die Technologien, die wir für langfristige Aufenthalte außerhalb unseres Planeten brauchen werden."

Dazu gehört zum Beispiel auch, Urin wieder in Trinkwasser zu verwandeln, um Wasser zu sparen, ein Gerät dafür ist gerade angekommen. "Die ISS ist wie eine Außenstelle von tausenden Laboren und Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt mit einer einzigartigen Eigenschaft - der Schwerelosigkeit", sagt Doug Millard vom Luft- und Raumfahrtmuseum in London.

Künftig sollen sechs statt bisher drei Astronauten dauerhaft in der Schwerelosigkeit leben. Damit Platz für den Zuwachs ist, brachte die US-Raumfähre Endeavour vergangene Woche 14,5 Tonnen Baumaterial zur Internationalen Raumstation - unter anderem neue Schlafkabinen, eine zweite Toilette, zwei neue Kochöfen, einen Kühlschrank und sogar Fitnessgeräte.

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