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Verjüngung
21.12.2016

Jungbrunnen Gene? Forscher stoppen Alterungsprozess

Davon träumen Menschen seit es Menschen gibt: Eine Verjüngung statt ewigen Alterns. Forscher verbuchten nun einen Erfolg. Altern ist grundsätzlich umkehrbar.
Foto: Frank Leonhardt, dpa (Archivbild)

Ein Urtraum der Menschheit: Verjüngung statt ewigen Alterns. Forscher verbuchten nun einen Erfolg: sie verjüngten Zellen bei Mäusen. Altern ist also grundsätzlich umkehrbar.

Davon träumen Menschen seit es Menschen gibt: Eine Verjüngung des Körpers statt ewigen Alterns, das Schmerzen mit sich bringt. Nicht umsonst gibt es den Mythos um den Jungbrunnen. Weltweit beschäftigen sich Forscher mit der Frage, wie der Alterungsprozess gestoppt oder gar umgekehrt werden kann. Wissenschaftler aus den USA haben nun bei einem Experiment mit Mäusen herausgefunden, wie sich Zellen wieder verjüngen lassen. Altern ist also grundsätzlich umkehrbar.

Experiment: Gene führten zur Verjüngung der Zellen

Die Forscher pflanzten den Mäusen Gene ein, die zu einer Verjüngung der Zellen führten. Die Wissenschaftler berichteten über ihr Experiment in der Zeitschrift "Cell". Der Alterungsprozess des Körpers kann dadurch verändert werden.

Dem japanischen Forscher Shinya Yamanaka gelang es schon vor etwa zehn Jahren, das Gesetz des Alterns mit einem Trick zu überwinden. Er hat für die 2006 gelungene Rückprogrammierung 2012 den Medizinnobelpreis erhalten. Der Forscher konnte zeigen, dass sich erwachsene, ausdifferenzierte Zellen durch Umprogrammierung mittels vier Genen wieder verjüngen lassen – zu sogenannten „induzierten pluripotenten Stammzellen“. AZ

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