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Veranstaltung

17.06.2017

10000 Besucher bei Töpfermarkt  in Friedberg erwartet

Sonnwend-Töpfermarkt in Friedberg
Bild: Claudia Schuri

75 Aussteller aus dem In- und Ausland kommen am Wochenende.  Was ist geboten?

Der Sonnwend-Töpfermarkt in Friedberg habe sich gut etabliert im Kalender der vielen Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt, sagt seine Organisatorin Monika Kohlar. Sowohl bei den Verkäufern als auch bei den Käufern gibt es Stammgäste und Neulinge. Dafür ist genug Raum: Rund 75 Aussteller aus dem In- und Ausland werden am Samstag und Sonntag im Stadtgarten ihre Waren feilbieten. Das Wetter lockt mit Temperaturen um die 20 Grad aufwärts – da erwartet Kohlar bis zu 10000 Interessierte. Was wird ihnen geboten?

Eine breite Palette schlichter und auffälliger, traditioneller und moderner, erdgetönter und knallig bunter Töpferwaren. Kohlar achtet bei der Auswahl auf Vielfalt. Und über zu wenig Auswahl kann die engagierte Frau vom Verkehrsverein sich nicht beklagen. Töpfer informieren sich über Mundpropaganda, und so fragt immer wieder jemand in Friedberg an. Märkte sind schließlich die Haupteinnahmequelle der kreativen Handwerker.

Fünf Neulinge sind in Friedberg dabei

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2017 sind fünf Neulinge dabei, unter anderem Alexandra Frey. Sie sei hier hervorgehoben, weil sie mit ihren „Schneckenlichtern“ etwas herstellt, das einen Reiz von Töpferware ausmacht: Die außen verzierten und innen vergoldeten Kerzenschalen sind gleichermaßen dekorativ wie nützlich – zumindest wenn es in einer lauen Sommernacht zu duster ist auf der Terrasse. Laut Kohlar liegt vor allem Gartendeko ganz stark im Trend, doch sie selber sucht auch immer gerne nach Gebrauchsgegenständen.

Es gibt auch viel Praktisches

So verspricht sie, es gebe Lasagneformen, in die exakt zwei bzw. drei Blätter hineinpassen, so dass das lästige Brechen entfällt. Die Töpfer tüfteln an Teekannen, die nicht tropfen, es gibt eine Maus, aus der man seine Erdnüsse essen kann, wassergekühlte Butterdosen und getöpferte Brillenhalter. „Kunden sollten ihr Augenmerk auf die Details legen“, rät Kohlar. Denn das tun Töpfer auch. Oft steckt ein langer Überlegungsprozess dahinter, bis die Gegenstände in Produktion gehen. „Da hat sich jemand was gedacht“. Ab Samstag ist das zu überprüfen. 

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