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Fernsehen

06.12.2018

Bauer sucht Frau: Steffi zieht nach Sielenbach

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Bei Bauer sucht Frau hat die Liebe Einzug gefunden: Friseurmeisterin Steffi und Stephan Finkenzeller ziehen kommendes Jahr zusammen.
Bild: MG RTL D/Andreas Friese

Plus Für Landwirt Stephan Finkenzeller und Friseurmeisterin Steffi ist die Teilnahme bei der RTL-Sendung ein voller Erfolg: Die beiden sind zusammen glücklich.

Die blauen Augen von Stephan Finkenzeller fangen an zu leuchten und ein sanftes Lächeln huscht über sein Gesicht, wenn er über seine neue Beziehung spricht. Für den 40-jährigen Landwirt aus dem Sielenbacher Ortsteil Raderstetten hat sich die Teilnahme an der RTL-Sendung „Bauer sucht Frau“ gelohnt. Am Montag war die letzte Ausstrahlung der aktuellen Staffel zu sehen, die im Sommer gedreht wurde. Wie berichtet, steht nun steht fest: Der 40-jährige Landwirt hat in Steffi die Frau fürs Leben gefunden. Schon nächstes Jahr wird die 36-jährige Friseurmeisterin aus Münster zu ihm auf den Hof ziehen.

Finkenzeller schwärmt: „Ich rate, interessierten Bauern, an der Sendung teilzunehmen“, und ergänzt: „Wie hätte ich sonst so eine tolle Frau aus Münster kennengelernt?“ Nur die Entfernung zwischen ihnen sei auf Dauer zu groß. „Wir wollen so schnell wie möglich zusammenziehen“, sagt der Raderstettener Landwirt deshalb. Zuvor müsse die Friseurmeisterin allerdings erst ihren Salon in Münster abgeben. Und das dauere noch bis nächstes Jahr. Ob die 36-Jährige in Sielenbach ebenfalls einen eigenen Salon führen wird, kann Finkenzeller noch nicht sagen: „Es gibt für sie viele Möglichkeiten. Eventuell wird sie am Anfang auch erst mal angestellt sein.“

Steffi hat für ihre Familie übersetzen müssen

Die 36-Jährige hat sich inzwischen offenbar gut in Raderstetten eingelebt, auch Finkenzellers Freundeskreis ist begeistert. „Steffi hat sich mit meinen Freunden super verstanden“, erzählt der Landwirt und betont: „Sie sagen, ich soll sie nicht mehr gehen lassen.“ Die sprachlichen Unterschiede zwischen dem ländlichen Bayern und Nordrhein-Westfalen meistert das Paar geschickt. Finkenzeller erzählt, wie das erste Treffen mit Steffis Familie verlaufen ist: „Ich musste sehr langsam und deutlich sprechen, damit die Familie mich versteht. Aber das hat schon gut funktioniert.“ Lachend ergänzt er: „Zur Not hat Steffi übersetzt.“ Ihre Familie habe ihn freundlich aufgenommen, so Finkenzeller. Er freut sich: „Sie sind einverstanden, dass Steffi so weit weg zieht. Solange sie glücklich ist. Außerdem sind wir ja nicht aus der Welt.“ Der 40-Jährige betont, dass sich sein Alltag trotz der TV-Sendung nicht verändert habe: „Es gibt zwar viele Spaziergänger, die fragen, ob ich der Bauer aus der Sendung bin oder Steffi kennenlernen wollen.“

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Davon abgesehen „hat sich aber nichts geändert“. In Sielenbach haben in den vergangenen Monaten viele mit dem 40-Jährigen mitgefiebert. Die Ausstrahlung der Sendung war für einige der Höhepunkt der vergangenen Monate. „Rund 50 Leute haben sich über Beamer mit uns die Sendung beim public viewing angesehen“, sagt Finkenzeller, „auch Steffi war einmal dabei.“

Im neuen Jahr zieht Steffi auf den Hof

Sich selbst im Fernsehen zu beobachten war für ihn „überraschend“, wie er sagt. Doch er habe „sich nicht verstellt“ und ist natürlich geblieben, versichert der Landwirt. Das sei ihm wichtig gewesen. Deshalb ist es ihm egal, dass der Sender ihm Untertitel verpasst hatte. Die ungewohnte Situation, mit der Kamera gefilmt zu werden, war für ihn jedoch stressig und ungewohnt, erzählt er. Trotzdem habe er auch genügend private Zeit mit Steffi gehabt, um sie in Ruhe kennenlernen zu können. „Nach Ende der Dreharbeiten für die Hofwoche ist Steffi sogar noch ein paar Tage bei mir in Raderstetten geblieben“, erzählt Finkenzeller.

Im Auge behält er bislang auch andere Kandidaten der Sendung. Es bestehe weiterhin über eine Whatsapp-Gruppe Kontakt. „Mit einigen ist auch der Plan, sich mal wieder zu treffen“, sagt Finkenzeller. Die entstandenen Beziehungen und das Liebeskarussell mancher Pärchen habe ihn aber überrascht. Wer letztlich nach der Hofwoche zusammen kam und darüber hinaus auch blieb, habe er, so der Raderstettener, ebenfalls erst beim großen Treffen Mitte Oktober erfahren, das RTLam vergangenen Montag ausgestrahlt hatte. Für Stephan Finkenzeller ist vorerst aber vor allem eines wichtig: Im neuen Jahr kommt seine Steffi endgültig zu ihm auf den Hof.

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