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Aindling

16.12.2013

Benjamin Schröter will Zinnecker beerben

Sie wollen in den Aindlinger Gemeinderat einziehen: (von links) Walter Danninger, Daniela Eckhardt, Benjamin Schröter, Nadine Kabbeck sowie das Ehepaar Christina und Josef März.
Bild: Johann Eibl

Die Perspektive Aindling hat ihre Anwärter für das Bürgermeisteramt sowie sechs Kandidaten für den Marktgemeinderat benannt.

Aindling-Stotzard Mit einem kleinen Kreis von sechs Kandidaten geht die Wähler- und Aktionsgemeinschaft „Perspektive Aindling“ in die Kommunalwahlen 2014. Einer von ihnen, Benjamin Schröter, der die Liste anführt, will Bürgermeister in dieser Marktgemeinde werden. Das waren die wichtigsten Ergebnisse der Nominierungsversammlung am Freitagabend im Sportheim im Ortsteil Stotzard.

Diese neue politische Gruppierung befindet sich noch im Aufbau. Lediglich acht Interessenten waren der Einladung gefolgt. Ein Fahrradweg von Weichenberg nach Aindling steht weit oben auf der Wunschliste. Schröter: „Da sind wir leider nicht viel weiter gekommen unter dem Herrn Bürgermeister.“ Er verlangte eine „transparente, bürgerorientierte Planung“.

Eine familien- und kinderfreundliche Infrastruktur ist dieser Gruppierung wichtig. Darum stellten sich die Kandidaten demonstrativ mit dem Nachwuchs zum Gruppenfoto. „Kinder sind unser Markenzeichen“, hieß es als Begründung dazu. Beim Kinderspielplatz neben dem Stotzarder Sportheim habe sich wenig getan – offensichtlich deshalb, weil der gemeindliche Bauhof über zu wenige Mitarbeiter verfüge.

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Wie Schröter weiter erklärte, haben mittlerweile Eltern am Spielplatz gearbeitet. Aus dem Sportheim und dem Spielplatz könne man viel mehr machen, hieß es weiter. Hier könnte man einen Familientreff schaffen. Das nächste wichtige Thema war der Klimaschutz: Hier sollte man eine nachhaltige Entwicklung anstreben.

Bevor die Perspektive Aindling am 16. März tatsächlich zur Wahl stehen kann, werden 80 Unterschriften von Unterstützern benötigt. Dazu ist es erforderlich, dass Bürger ins Rathaus nach Aindling kommen und zwar vom 2. Januar bis zum 3. Februar, 12 Uhr. Schröter bezeichnete es als Ziel, 130 Wähler zu finden, um eine Person aus diesem Kreis im Marktgemeinderat platzieren zu können: „Zwei Sitze wäre natürlich der Wahnsinn.“

Benjamin Schröter ist 33 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er arbeitet bei der Stadt Neusäß (Landkreis Augsburg) als Leiter der Liegenschaften und Energieteamleiter. 2009 zog er in den Aindlinger Ortsteil Hausen und baute dort ein Haus. Der Kommunalbeamte ist Diplomverwaltungswirt. Nicht nur seinen politischen Freunden erklärt Schröter: „Das Schlimmste ist, nicht wählen zu gehen.“ Hinter Schröter auf der Liste folgt Walter Danninger. Er wird am Heiligen Abend 49 Jahre alt. Seit 2009 lebt der Projektmanager für erneuerbare Energien in Hausen. Dritter Kandidat auf der Liste ist Josef März, 37. Er ist Zimmerer und führt die Gastronomie in Stotzard. Außerdem ist er Kommandant der dortigen Feuerwehr. Seine Ehefrau Christina, 32, ist eine Goldschmiedemeisterin und hat ein Kind. Sie will sich selbstständig machen mit einer Werkstatt.

Nadine Kabbeck, 36, arbeitet für die Region Augsburg Wirtschaftsraum im Bereich Personal und Finanzen. Die studierte Geografin hat eine Tochter. Daniela Eckhardt, 36, lebt seit 2009 in Hausen und arbeitet in Friedberg als Krankenschwester.

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