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Das Aichacher Zugunglück und die Folgen

Kommentar Von Carmen Jung
06.05.2019

Das Aichacher Zugunglück hat das Leben von Menschen auf einen Schlag jäh verändert. Ihnen nützt eine Modernisierung des Stellwerks nichts mehr. Sie muss trotzdem endlich kommen.

Es war ein bisschen so, als ob die Zeit still steht – trotz aller Betriebsamkeit am Aichacher Bahnhof. Das ganze Leben der Stadt, so schien es, konzentrierte sich am 7. Mai 2018 auf die Unglücksstelle dort. Alles andere war daneben völlig unwichtig.

Das Aichacher Zugunglück ist für die meisten Menschen inzwischen nur noch eine Erinnerung. Für die unmittelbar Betroffenen, die Verletzten und ganz besonders für die Angehörigen der beiden Todesopfer, ist der Aufprall des Passagierzuges in den Güterzug eine Zäsur geworden. Mit einem Schlag hat sich ihr Leben jäh geändert. Sie müssen mit dem Unglück und seinen Folgen leben lernen.

Bahn kündigt für den Aichacher Bahnhof modernere Technik an

Für sie kommt die von der Deutschen Bahn angekündigte Nachrüstung des mechanischen Stellwerks in Aichach zu spät. Trotzdem ist sie wichtig. Und natürlich warten die Menschen ganz besonders in Aichach darauf, dass die Bahn ihre für dieses Jahr angekündigten Pläne realisiert. Es gibt derzeit keinen Grund daran zu zweifeln, dass das auch geschehen wird. Doch wann genau das der Fall ist, weiß keiner: weder Stadt, noch Landkreis, noch Pro Bahn, noch die Presse. Auskünfte von der Deutschen Bahn zu erhalten, ist schwierig wie eh und je. Auch ein Zugunglück ändert daran nichts.

Hier geht's zum Artikel: Ein Jahr nach dem Aichacher Zugunglück

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