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18.07.2019

Erste Notinsel für Kinder in Pöttmes

Freuen sich über die Kindernotinsel in Pöttmes: (von links) Landrat Klaus Metzger, Filialleiterin Sylvia Kienast und die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen, Birgit Cischek.
Bild: Thomas Worsch

Sparkasse als Zufluchtsort

Die erste Kindernotinsel gibt es jetzt in Pöttmes. Seit Beginn des Jahres gibt es auch im Wittelsbacher Land immer mehr Cafés, Ladengeschäfte, Bankfilialen oder Arztpraxen, die Kindern als Zufluchtsort dienen sollen, wenn sie Angst haben oder Schutz brauchen. Landrat Klaus Metzger, „Notinsel-Schirmherr“ für das Wittelsbacher Land, freut sich nun über die erste Notinsel in Pöttmes. Dort hat sich die Sparkassenfiliale der Idee angeschlossen. Der Landrat bedankte sich persönlich vor Ort für das Engagement und brachte den großen „Notinsel-Aufkleber“ für die Eingangstür sowie weitere Informationen mit.

In allen Geschäften mit dem „Notinsel“-Zeichen finden Kinder Zuflucht, wenn sie in Notsituationen Angst haben oder Schutz brauchen. Ein paar wenige Kriterien müssen Ladengeschäfte erfüllen, um Notinsel zu werden: Die Geschäftsräume müssen im Erdgeschoss liegen und es darf sich nicht um ein Hinterhofgeschäft handeln. Die Ladentür darf während der Öffnungszeiten nicht verschlossen und muss ohne Klingeln zu öffnen sein.

Die Stiftung Hänsel+Gretel hat 2002 das Projekt Notinsel initiiert und überträgt es seitdem bundesweit auf Städte, Gemeinden und Landkreise. (AN)

Alles Wichtige zu den Notinseln gibt es im Internet auf www.notinsel.de/aichach-friedberg oder telefonisch im Landratsamt unter 08251/92-282.

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