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10.07.2010

Freudentränen beim Spanier

Eusebio Izquierdo kam 1964 aus Spanien als Gastarbeiter nach Deutschland. In kompletter Fanmontur feiert er den Einzug Spaniens ins Finale. Foto: Probst
Bild: Probst

Aichach Auf dem Campingplatz in Affing-Mühlhausen haben am Sonntag beim Finale die niederländischen Fans das Sagen (siehe oben stehenden Artikel). Andernorts drücken aber wohl mehr Spanier ihrem Team die Daumen. Dazu zählt auch Eusebio Izquierdo. Er fiebert in Aichach mit seinem Heimatland mit.

Im November 1964 kam er aus Ayamonte in Südspanien nahe der portugiesischen Grenze als Gastarbeiter zu Meisinger nach Aichach. Sein Herz schlägt aber bis heute für die Heimat, natürlich auch beim Fußball. "Nach dem Halbfinale haben mich Verwandte aus Madrid angerufen, aber ich konnte nicht reden: Ich habe vor Freude geweint", erzählt er immer noch bewegt. Der Spanier ist stolz auf seine Mannschaft und darüber, dass sie so weit gekommen ist. "Es waren immer die Besten und werden immer die Besten sein", schwärmt Izquierdo leidenschaftlich. Er traut seinen Landsleuten am Sonntag beim Finale einen Sieg über die Niederländer auf jeden Fall zu. Er wäre aber auch mit einem zweiten Platz "total zufrieden". Ansehen wird er sich das Spiel ganz allein zu Hause. So könne er es am besten genießen, sagt er. Das hat er auch bei den bisherigen WM-Spielen so gemacht.

Einen Liebling unter den spanischen Nationalspielern hat er nicht, erzählt Izquierdo, aber für ihn ist Puyol - der Torschütze beim 1:0-Sieg gegen Deutschland - der "Retter der Nation". (nipr)

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