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14.01.2020

Früherer Rektor Jörg Mentzer feiert seinen 80. Geburtstag

Jörg Mentzer (rechts, mit seiner Frau Anneliese) feierte seinen 80. Geburtstag. Rupert Jung und Rudolf Neuberger vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Josef Krepold und Hans Dillinger vom Partnerschaftskomitee und Bürgermeister Tomas Zinnecker gratulierten.
Bild: Petra Kampa

23 Jahre lang war Jörg Mentzer Rektor der Grund- und Hauptschule Aindling. Kürzlich feierte er seinen 80. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Rupert Jung und Rudolf Neuberger, als Vertreter des Bayerischen Lehrerverbandes (BLLV). Vom Partnerschaftskomitee gratulierten Josef Krepold und Hans Dillinger. Der Jubilar war Gründungsmitglied der deutsch-französischen Partnerschaft Aindling-Avord und ist jetzt Ehrenmitglied des Komitees.

Mentzer wurde in Riesa an der Elbe geboren und verlor schon früh seinen Vater, der in Russland gefallen war. Nach dem Volksaufstand 1953 bekam seine Mutter die Genehmigung mit ihm zu ihren Eltern, die in Göppingen lebten, auszureisen. Am dortigen Gymnasium machte er 1959 das Abitur. In Freiburg im Breisgau studierte Mentzer Physik und Mathematik. Mit 20 Jahren lernte er seine Frau Anneliese kennen und 1964 wurde geheiratet.

Da die finanziellen Mittel mehr als knapp waren, wechselten die beiden das Studium und wurden Volksschullehrer in München-Pasing. Mentzer trat dem BLLV bei, war als Sozialreferent im Allgemeinen Studienausschuss (Asta) und später Ältestenbeirat im ASTA. 1966 wurde das Ehepaar als Lehrer in der heutigen Gemeinde Pöttmes eingesetzt, Mentzers Frau in Gundelsdorf und er selbst in Handzell.

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Die erste Klasse, die der 80-Jährige damals unterrichtete, war vom vierten bis achten Jahrgang und hatte 49 Schüler. 1967 wurden beide nach Alsmoos (Gemeinde Petersdorf) versetzt, 1969 kam der Jubilar nach Aindling. Hier unterrichtete er Physik, Englisch und Musik.

Ab 1973 war er Seminarleiter in der Junglehrerausbildung und von 1978 bis 2001 Rektor der Grund- und Hauptschule Aindling. Die Pensionierung erfolgte aus gesundheitlichen Gründen. 25 Jahre lang organisierte Mentzer den deutsch-französischen Schüleraustausch. Er war Gründungsmitglied der deutsch-französischen Partnerschaft Aindling-Avord und ist jetzt Ehrenmitglied.

Seine große Leidenschaft war und ist das Malen. Hinzu kommen weitere Hobbys wie Gitarre- und Klavierspielen und Reisen. Nach zwei schweren Operationen 2001 und 2002 musste der 80-Jährige das Gitarrenspiel aufgeben. Aber das Malen beschäftigt ihn weiterhin täglich für mindestens vier Stunden. (peka)

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