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Für das Wohl der Gemeinde Kühbach

Für das Wohl der Gemeinde Kühbach
Kommentar Von Gerlinde Drexler
15.03.2020

Plus Die Kühbacher Wähler hatten diesmal eine große Auswahl bei den Bürgermeisterkandidaten. Egal, wer die Stichwahl gewinnt: Er sollte eines beachten.

Das ist echte Demokratie: Gleich vier Kandidaten waren in Kühbach angetreten, um Bürgermeister zu werden. Von Anfang an war klar, dass es spannend werden würde, weil es keinen klaren Favoriten gab. Wie sich bei der Wahl zeigte, gab es sogar drei starke Kandidaten, die sich beim Auszählen zunächst sogar ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.

Die Stimmung im Kühbacher Gemeinderat hat sich verändert

Dabei hatte es in Kühbach lange so ausgesehen, als ob mit Stefan Schneider nur ein einziger Kandidat für das Bürgermeisteramt zur Wahl stehen würde. Bei der Nominierungsversammlung seiner Gruppierung war er dann überraschend von Karl-Heinz Kerscher aus dem Rennen geworfen worden. Das hatte in der Gemeinde für einige Aufregung gesorgt. Auch im Gemeinderat war danach eine leichte Stimmungsveränderung spürbar. Man hatte unter anderem den Eindruck, dass sich Schneider und Kerscher, die im Gemeinderat Kollegen auf der Kühbacher Liste sind, aus dem Weg gehen.

Was nach der Stichwahl in Kühbach geschehen sollte

In zwei Wochen stehen sich beide, inzwischen in zwei verschiedenen Gruppierungen, in der Stichwahl gegenüber. Egal, wer sie gewinnen wird: Den Wahlkampf und alles Drumherum sollten beide schnell abhaken und wieder zu einem Miteinander finden. Der Auftrag der Bürger ist klar: Sie wählten die Vertreter aus der Gemeinde in das Gremium, denen sie zutrauen, verantwortungsvoll und gemeinsam über das Wohl und die Zukunft der Gemeinde zu entscheiden.

Lesen Sie auch den Artikel: Kühbach: Stichwahl zwischen Schneider und Kerscher

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