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Sielenbach-Tödtenried

13.03.2020

Gefährdet diese Mauer Autofahrer in Tödtenried?

Dieser Mauerrest, der nach einem Abbruch des Gebäudes direkt an der Staatsstraße in Tödtenried steht, behindert die Sicht der Autofahrer.
Bild: Gerlinde Drexler

Plus Der Sielenbacher Gemeinderat will die 2,50 Meter hohe Mauer in Tödtenried entfernen lassen. Sie schränkt die Sicht für Autofahrer ein.

Längere Diskussionen gab es am Mittwoch im Sielenbacher Gemeinderat zu zwei Bauvorhaben. In einem Fall geht es um eine Verrohrung des Weiherbachs für eine vier Meter breite Brücke. Im anderen Fall um einen Mauerrest, der die freie Sicht auf der Staatsstraße behindert.

Letzteres hat eine längere Vorgeschichte. Der Gemeinderat genehmigte einen Neubau mit Erhalt des Nebengebäudes. Auch dem Tekturplan mit einer veränderten Situierung des Wohnhauses und dem Bestand des Nebengebäudes stimmte das Gremium zu. Einen erneuten Tekturantrag stellte der Gemeinderat in seiner Februar-Sitzung zurück, um mit den Behörden über den derzeitigen Bestand des Nebengebäudes zu sprechen. Nach Abbrucharbeiten steht nur noch eine rund 2,50 Meter hohe Mauer direkt an der Grenze der Staatsstraße.

Mauer in Sielenbach: "Verkehrssicherheit extrem gefährdet"

Bei einem Ortstermin mit dem Straßenbauamt, der Unfallkommission, dem Bauherren und dem Dritten Bürgermeister Heinz Geiling sei das Ergebnis gewesen, dass die „Verkehrssicherheit extrem gefährdet ist, weil in dem Bereich keine Sicht ist“, sagte Geiling. Die Behörden empfahlen dem Antragsteller, sich zu überlegen, ob er die Mauer wegreißt und einen Abstand von 1,50 Meter zur Staatsstraße einplant. Die Polizei sei gegenüber der Überlegung des Gemeinderates, hier einen Gehweg und eine Querungshilfe zu bauen, aufgeschlossen gewesen, teilte Geiling mit.

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Er war der Ansicht: „Wenn wir jetzt nicht versuchen, eine klare Linie aufzubauen, haben wir diesen schlimmen Zustand die nächsten Jahrzehnte.“ Dem schloss sich auch der Gemeinderat an. Die Mauer soll abgerissen werden, beschloss das Gremium. Der Grundstücksausschuss wird sich mit dem Bauherrn zusammensetzen.

Wie geht es weiter am Weiherbach?

Grundsätzlich möglich wäre es laut Wasserwirtschaftsamt, den Weiherbach zu verrohren, teilte Bürgermeister Martin Echter mit. „Aber es muss ein wasserrechtliches Verfahren durchgeführt werden.“ Über die vier Meter breite Brücke möchte der Antragsteller von der Straße Am Weiherbach auf sein Grundstück fahren. Die frühere Zufahrt gibt es nicht mehr, weil er dort Baugrundstücke ausgewiesen hat.

Der Gemeinderat hatte Zweifel, ob diese Lösung sinnvoll sei. Um das zu klären, soll der Antragsteller einen Ortstermin mit dem Wasserwirtschaftsamt, der Unteren Naturschutzbehörde und der Gemeinde vereinbaren.

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