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Sitzung

15.06.2018

Hort ist in Grundschule Todtenweis willkommen

In der Grundschule in Todtenweis soll auch der Hort untergebracht werden.
Bild: Sofia Brandmayr

Gemeinderat hat nichts dagegen, dass Hort vom Kindergarten in die Grundschule der Gemeinde unterkommt. Dafür muss die Lechrain-Kommune aber investieren.

Die Hortplätze werden knapp im Bereich der Grundschule Aindling. Das heißt, nicht alle Eltern, die darauf angewiesen sind, können ihren Nachwuchs unterbringen. Bürgermeister Konrad Carl erklärte am Mittwoch im Todtenweiser Gemeinderat, dass es sich derzeit zwar lediglich um drei Kinder handle. Doch möglicherweise würden es mehr, wenn das entsprechende Angebot vorliege.

In einer Zusammenkunft im Mai war beschlossen worden, dass die Außenstelle Todtenweis der Grundschule am Lechrain Aindling als neuer Hortstandort auserkoren wird. Nun lag es am Gemeinderat, diese Variante und den bestehenden öffentlich-rechtlichen Vertrag mit dem Markt Aindling zu modifizieren und gutzuheißen.

Die Kämmerin der Verwaltungsgemeinschaft (VG), Georgia von Kobyletzki, informierte, dass die längst fällige Schulküche in den Kellerräumen der Grundschule Todtenweis installiert werden soll. Die Kosten übernimmt Todtenweis. Als Aufenthaltsraum ist der bisherige, mittlerweile nicht mehr genutzte Computerraum vorgesehen. Zusätzlich bleibt noch ein Zimmer, in dem eine Gruppe separat beschäftigt werden kann. Schlüssel zur Umsetzung der Überlegungen ist die Auslastung der Gruppe. Optimal, so von Kobyletzki, wäre eine regelmäßige Teilnahme zwölf Kindern. Dann flösse der optimale Zuschuss in Höhe von 3323 Euro pro Jahr. Die veranschlagten Kosten in Höhe von 20200 Euro (mit Zuschuss sind es noch 16877 Euro) pro Jahr für Mittagessen, Betreuung, Arbeitsmaterial (zum Beispiel Bastelutensilien) und Aufsicht über die Kinder teilen sich die Kommunen Aindling und Todtenweis je nach Anzahl der Kinder aus den jeweiligen Gemeinden.

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„Ich finde das gut, aber ich sehe da eine zusätzliche finanzielle Belastung für Todtenweis“, sagte Petra Wackerl. Bürgermeister Carl relativierte: Der Einbau der Schulküche sei ohnehin längst fällig, und die Betriebskosten seien gering. „Der Vorteil ist doch, dass unsere Kinder bei uns betreut werden“, gab Carl zu bedenken. Manfred Schlecht fügte hinzu, es sei eine Chance, diesen Hort zusammen mit Aindling umzusetzen. Für Michael Hofberger sind die fälligen Investitionen zukunftsfähig, denn Schulküchen und selbst gekochtes Essen stünden ab dem Jahr 2021 auf dem Plan der „Bildungsoffensive Bayern“. Auf den Effekt, dass vielleicht Kinder aus dem derzeit noch im Kindergarten eingerichteten Hort dann künftig den Nachmittag in der Schule verbrächten, machte Ratsmitglied Peter Haberl aufmerksam. Konrad Carl bestätigte: „Durch diese Investition bekommen wir auch im Kinderhaus wieder Luft.“

Der Marktgemeinderat Aindling hatte dazu entschieden: „Für den Betrieb müssen mindestens acht verbindliche Anmeldungen vorliegen.“ Dem schloss sich das Todtenweiser Gremium voll an. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass erst ab zwölf Kindern der Zuschuss in Höhe von besagten 3323 Euro fließt. Alle Entscheidungen zum neuen Hort fielen einstimmig.

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