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Gemeinderat

08.03.2018

Inchenhofen bekommt wieder einen Maibaum

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In Inchenhofen gibt es bald wieder einen Maibaum.

Maibaumbuam wollen das erste blauweiße Stangerl seit dem Orkan Wiebke 1990 in der Ortsmitte aufstellen. Was nun zu tun ist.

Seit der Orkan Wiebke 1990 durch den Landkreis fegte, gibt es in Inchenhofen keinen Maibaum mehr. Der Sturm legte ihn damals um und seitdem stand im Ortskern kein weiß-blaues Stangerl mehr. Das wird sich nun ändern. Der Gemeinderat stimmt am Dienstag in seiner Sitzung zu, dass am Marktplatz ein Maibaum aufgestellt werden kann.

Allerdings müssen sich die Maibaumbuam Leahad, die die Tradition wieder aufleben lassen wollen, mit der Verwaltung in ein paar Punkten noch abstimmen.

Schon seit ein paar Jahren sind die Maibaumbuam auf der Suche nach einem passenden Standort. Im Gespräch war unter anderem, einen Baum vor der Sparkasse aufzustellen, am Bäckerplatz oder an der Gabelung Großhausener- und Radersdorfer Straße. Jetzt soll der Maibaum wieder in die Ortsmitte zurückkehren.

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Die Nachbarn hätten keine Einwände, informierte Bürgermeister Karl Metzger den Gemeinderat. Auch er selbst stand dem Antrag positiv gegenüber: „Er wird an der zentralen Stelle sicher wieder ein Schmuckstück für die Marktgemeinde.“ Ob das alte Fundament, auf dem der Maibaum früher stand, von der Statik her noch passt, müssen die Maibaumbuam prüfen lassen. Johann Schweizer war sich sicher: „Das muss neu gemacht werden“. Er war 25 Jahre Vorsitzender der Maibaumbuam und weiß, dass es schon früher Schwierigkeiten mit dem Fundament gegeben hatte. Zudem verlaufen an dieser Stelle zum Beispiel die Hauptstromleitung oder die Erdgasleitung. Bürgermeister Metzger mahnte die Mitglieder der Maibaumbuam, von denen viele die Sitzung verfolgten, „sehr viel Sorgfalt beim Herstellen des Fundaments“ aufzubringen.

Robert Müller erinnerte sich, dass die Gemeinde vor Jahren zugesagt habe, die Kosten für das Fundament zu übernehmen, wenn wieder ein neuer Baum aufgestellt werde. Schweizer schränkte ein: „Es ist mündlich versprochen worden, dass es einen entsprechenden Zuschuss gibt.“ Lorenz Nefzger war überzeugt: „Wenn ein Antrag kommt, dann werden wir das schon regeln können.“

Die Maibaumbuam müssen sich mit der Verwaltung noch über die Abwicklung der Aufstellung, die für 2019 geplant ist, abstimmen. Ebenso über Punkte wie Versicherungsrisiko oder Maibaumkontrolle. Das Haftungsrisiko stellte die Gemeinde zurück bis klar ist, ob die Maibaumbuam einen Verein gründen oder eine Unterabteilung der Feuerwehr Inchenhofen werden.

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