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Dienstjubiläum

22.07.2016

Klaus Habermann: 20 Jahre Bürgermeister

Der langjährige SPD-Vorkämpfer Max Reichel (links) hat nachgezählt: Klaus Habermann sei seit der Gründung der Stadt Aichach der 101. Bürgermeister, berichtet er.
Bild: Wolfgang Holzhauser

SPD ehrt 63-Jährigen mit einer Feier für seine Verdienste – gegen seinen Willen

Vor etwas mehr als 20 Jahren stiegen 300 rote Luftballons vor dem Aichacher Rathaus in die Luft. Damals sollten sie nur für einen jungen Bürgermeisterkandidaten werben. Niemand ahnte, wie lange er im Amt bleiben würde. Seit 1996 steht Habermann an der Spitze der Stadt Aichach. In dieser Zeit hat der 63-Jährige unzählige Projekte angeschoben, geplant und zum Abschluss gebracht. Die Ergebnisse der Wiederwahlen fielen jedes Mal deutlich aus.

Seine Partei, die SPD, dankte ihm nun laut einer Mitteilung für seinen Einsatz. Über 60 Parteimitglieder und Freunde, unterstützt von dem Musikerduo Uli Mill und Michi Gerle, kamen dazu in den Gasthof Wagner in Aichach-Untergriesbach – gegen den Wunsch des Bürgermeisters.

Habermann ist zu viel Trubel um seine Person zuwider. Doch seine langjährigen Weggefährten borgten sich einen in der Großen Koalition häufig gebrauchten Begriff und erklärten den Abend für den Bürgermeister als „alternativlos“. Das griff auch der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Walter Jöckel in seiner Begrüßung auf. Augenzwinkernd entschuldigte er sich bei dem Ehrengast. Habermanns Verdienste um die Stadt seien zu groß, um ihn dafür nicht zu ehren. Dem schlossen sich die Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Aichacher Stadtrat, Karl-Heinz Schindler, an. Er beschrieb den Arbeitstag des Bürgermeisters folgendermaßen: „Es gibt immer Aufgaben.“ Und wenn sie erfüllt seien, finde Habermann neue. Oft sei er 14 Stunden am Tag im Einsatz, rechnete Habermann selbst vor. „Doch welcher Beruf kann einem sonst so viel geben?“

Er wolle auch in den kommenden Jahren in Aichach ein Antreiber sein. „Ich bin gesund geblieben und es macht mir jeden Tag Spaß, ins Rathaus zu gehen. Und noch habe ich nicht alles erledigt“, sagt Habermann. Mit einem verlegenen Lächeln bedankte er sich bei den Gästen und rief ihnen zu: „Ich habe die Feier nicht gewollt. Aber schön war’s.“ (AN)

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