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Versammlung

22.03.2017

Landvolk: Führungsteam soll wachsen

KLB-Geschäftsführer Dieter Haschner referierte zum Thema „Mehr wagen – aus der Tiefe leben“.
Bild: Xaver Ostermayr

Katholische Gemeinschaft im Dekanat Aichach erweitert Verantwortlichenrunde

Bei der Frühjahrsversammlung der Katholischen Landvolkgemeinschaft (KLB) im Dekanat Aichach warteten die Funktionäre mit einer positiven Bilanz auf. Die Verantwortlichenrunde um die gleichberechtigten Vorsitzenden Ulrike Meitinger aus Aichach-Knottenried und Klaus Settele aus Willprechtszell berichtete von zahlreichen Aktivitäten. Die Versammlung im Gasthaus Bichlmeier war gut besucht. Auch Stadtprediger Pater Emmanuel Ezechiedo und der Geschäftsführer der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in der Diözese Augsburg, Dieter Haschner, waren gekommen.

Zunächst stellte sich die Verantwortlichenrunde – seit einem Jahr im Amt – vor. Klara Daum aus Oberschneitbach ließ für den verhinderten Schriftführer Markus Rasper die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Diese waren im Wesentlichen: die Frühjahrsversammlung mit Neuwahlen, die Bildungsfahrt nach Oberitalien, die Maiandacht, die Besichtigung von Schloss Blumenthal, die Wanderung nach dem Motto „Vergessene Pilgerstätten im Wittelsbacher Land (Ruppertszell/Metzenried)“, die Diskussion zum Thema „Bauer, Produzent, Handel, Verbraucher – Wer hat den schwarzen Peter?“ im Dasinger Bauernmarkt, das Gebetsnetz in Igenhausen, die Taizégebete und die ländliche Seminarreihe in Klingen.

Vorsitzende Ulrike Meitinger blickte auf die Glockenweihe in Aichach zurück. „Die Teilnahme war für uns eine große Ehre“, sagte sie. Meitinger ist im Diözesanvorstand Zweite Vorsitzende, Veronika Arzberger gehört dem Beirat an, informierte die Vorsitzende. Weiter erwähnte sie die dreitägige Landpartie unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs zu Spuren des Aufbruchs im ländlichen Raum“ mit dem Abschluss in Blumenthal – „Das war was Besonderes“ – und die Landesversammlung in Vierzehnheiligen.

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Jakob Riedlberger aus Klingen ließ die Besinnungstage in Leitershofen Revue passieren. Er resümierte: „Alle Veranstaltungen waren zufriedenstellend besucht.“ Riedlberger sprach auch von einer „Traumfahrt“ im vergangenen Jahr mit den Zielen Padua, Venedig, Verona und Abano. Kassenwart Mathias Gogl aus Pöttmes-Schorn erstattete detailliert Bericht. Eine einwandfreie Kassenführung bestätigten ihm die Kassenprüfer Lina Gietl und Alois Arzberger.

Die Vorsitzenden dankten den beiden ehemaligen Vorsitzenden Maria Hussak und Jakob Riedlberger ebenso wie Rosy Lutz, die weiterhin Veranstaltungen organisieren. Auch Josef Baur galt Dank, „der die Fahne des Landvolks hochhält“. Klaus Settele teilte mit, dass der Verantwortlichenrunde acht Mitglieder angehören. „Wir arbeiten sehr gut zusammen“, freute sich Settele. Und: „Wir würden gerne zwei weitere Personen in unser Team aufnehmen“, appellierte der Vorsitzende an die Anwesenden.

Auch in nächster Zeit hat die Landvolkgemeinschaft wieder viel vor. Am 1. April findet in Ursberg ein Benefizkonzert mit den „Rucksackmusikanten“ zugunsten der Bäuerlichen Familienberatung statt. Dieter Haschner lud zur Wallfahrt nach Flüeli (600 Jahre Bruder Klaus) ebenso wie zu den Fahrten zur Patrona Bavariae und nach Bibione ein. Stefan Seidl stimmte auf das Taizégebet am 9. April in Hohenried ein. Die Fahrt am 19. April nach Fürstenfeld stellte Rosy Lutz vor. Klaus Settele warb für die Teilnahme an der Exkursion in die Atelierwerkstatt MachWerk in München am 28. April. Für den 1. Mai ist eine Sternwallfahrt nach Ottobeuren terminiert.

KLB-Geschäftsführer Dieter Haschner referierte dann zum Thema „Mehr wagen – aus der Tiefe leben“. Er gab den Rat: „Trau dich auch mal, einen Schritt weiter zu gehen, also abwägen und wagen. Mehr wagen heißt auch, neue Wege gehen und mehr Risiko eingehen.“ Niklaus von Flüe und seine Frau Dorothee hätten dies vorgelebt. Abschließend sangen die Versammelten die Ballade „Was keiner wagt“ von Konstantin Wecker.

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