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Aichach

13.08.2019

Leberkäsjunkie: „Eberhofer“ schlägt in Aichach alle Rekorde

Schier endlos war die Schlange, die für ein Selfie mit den beiden Darstellern und der Krimiautorin anstand.
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Schier endlos war die Schlange, die für ein Selfie mit den beiden Darstellern und der Krimiautorin anstand.

Rund 400 Fans im Aichacher Kino wollen ein Foto mit Sebastian Bezzel, Lisa Maria Potthoff und Rita Falk machen. Was die drei ankündigen.

Der trockene Humor von Franz Eberhofer scheint auch seinen Darsteller Sebastian Bezzel auszuzeichnen. Davon können sich rund 400 Kinobesucher am Sonntagabend im Cineplex in Aichach überzeugen. Zusammen mit Lisa Maria Potthoff, die die Rolle der Halb-Ex-Freundin Susi spielt, und Krimiautorin Rita Falk macht der Schauspieler auf seiner Kinotour halt in der Paarstadt. Sie besuchen zwei Kinosäle, in denen der neue „Eberhofer“-Krimi „Leberkäsjunkie“ läuft. Dabei kündigen sie einen weiteren Besuch an.

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Kaum hatte es sich herumgesprochen, dass die Darsteller das Aichacher Kino besuchen würden, waren die Karten für die Vorstellungen schon ausverkauft. Innerhalb von drei Tagen seien alle 340 Karten für die beiden Kinosäle verkauft gewesen, erzählt Kinoleiter Michael Riedlberger. Seit elf Tagen läuft „Leberkäsjunkie“ im Kino in Aichach. Rund 5500 Besucher haben ihn seitdem bereits gesehen. Riedlberger ist überwältigt: „Das schlägt alle Rekorde.“ Eine, die jedes Jahr sehnsüchtig auf einen neuen Film wartet, ist Antje Wiendl aus Aichach. Sie hat den aktuellen Kinofilm natürlich schon gesehen. Was sie an den „Eberhofer“-Krimis mag, ist der bayerisch-deftige Humor. „Der ist schon speziell“, sagt die Aichacherin. Die Möglichkeit, ein paar der Darsteller in natura zu erleben, will sie sich heute nicht entgehen lassen.

Aichach: Die 400 Fans müssen Geduld haben

Auch Juliane Kienmoser aus dem Aichacher Stadtteil Unterschneitbach hält Ausschau nach Bezzel und seiner Begleitung. Sie hat den Schauspieler schon im Vorjahr gesehen, als er das Aichacher Kino besuchte. „Er kam mir genauso vor, wie er im Film war: so cool und ernst.“ Ein Autogramm von den Darstellern will Kienmoser nicht unbedingt, aber sie live sehen.

Leberkäsjunkie: „Eberhofer“ schlägt in Aichach alle Rekorde

Dafür brauchen die rund 400 Fans etwas Geduld, denn die drei haben Verspätung. Sie treffen erst rund eine halbe Stunde später als erwartet in Aichach ein. Obwohl sie im Anschluss einen weiteren Termin in Augsburg beim „Lechflimmern“ haben, nehmen sie sich viel Zeit für ihre Fans. Fast eine Stunde lang schießen sie mit ihnen Selfies.

Claudia Orth ist die Erste, die in der langen Schlange für das Foto steht. Sie ist rund 400 Kilometer aus der Nähe von Frankfurt angereist, um die Schauspieler zu sehen. „Ich finde die Potthoff total cool“, sagt sie. Das Selfie postet Orth sofort in den sozialen Netzwerken und sagt lachend: „Alle Hessen sind jetzt neidisch auf mich.“

Kino: Die Schauspieler wirken ganz natürlich, sagt ein Besucher

Günter Golling aus Friedberg kennt zwar alle „Eberhofer“-Filme, hat die Darsteller aber noch nie leibhaftig gesehen. Sie wirkten ganz natürlich – wie im Film, sagt Golling. Er bedauert, dass der Flötzinger, gespielt von Daniel Christensen, nicht gekommen ist.

Ein Fan der „Eberhofer“-Filme ist auch Andreas Bungies. Der Kühbacher findet, dass die Charaktere der Filmfiguren wie aus dem Leben gegriffen sind. Stolz hält er die Filmkarten mit den Autogrammen hoch, die er von den Darstellern und der Autorin bekommen hat. Stolz wie Oskar ist der zwölfjährige Matthias Schwertfinger aus Alberzell bei Gerolsbach (Landkreis Pfaffenhofen) auf sein Selfie mit den beiden Darstellern und der Autorin. Seit vier Jahren wartet er darauf, endlich einen „Eberhofer“-Krimi, der erst ab zwölf Jahren freigegeben ist, im Kino sehen zu dürfen. Für Matthias gibt es noch eine besondere Überraschung. Die Schauspieler holen ihn im Kinosaal mit dem neunjährigen Benedikt, der zehnjährigen Emma und ihrem Cousin Timmi nach vorne. Die vier bekommen Freikarten fürs Kino geschenkt.

Die Krimiautorin und die beiden Darsteller haben zum Schluss noch ein besonderes Geschenk für die Kinobesucher: Sie kündigen an, im kommenden Jahr mit einem neuen „Eberhofer“-Krimi, dem Kaiserschmarrndrama, wiederzukommen. Mit begeistertem Jubel reagierten die Zuschauer auf Bezzels Frage, ob Interesse daran besteht. Seine trockene Antwort darauf: „Dann dra ma’s halt.“

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