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Aindling

11.12.2020

Neuer Unimog für den Bauhof Aindling: Warum ist er so teuer?

Einen neuen Unimog braucht der Aindlinger Bauhof.
Bild: Ulrike Eicher (Archivbild)

Plus Aindlings Bürgermeisterin erläutert die hohen Kosten für den neuen Unimog. Allein das Fahrzeug kostet fast 200.000 Euro. Das ist noch nicht alles.

Knapp 300.000 Euro sieht die Marktgemeinde Aindling für einen neuen Unimog vor, der im Januar ausgeliefert wird. In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses erläuterte Bürgermeisterin Gertrud Hitzler, wie es zu diesem hohen Betrag gekommen ist. "Das ist nicht nur für das Gerät, sondern mit der kompletten Ausstattung für die Arbeiten im Sommer und im Winter", sagte sie unserer Redaktion Anfrage. Außerdem gab sie zu bedenken, dass in diesem Fall keinerlei Fördermittel zu erwarten sind.

Aindling: Bürgermeisterin plant ein großes Fest, wenn der Unimog da ist

Die Winterzeit verläuft heutzutage anders als noch vor einigen Jahrzehnten. Das Räumen von Schnee steht in Zeiten des Klimawandels nicht mehr so stark im Vordergrund wie früher. Dennoch versichert Hitzler, dass die Bauhofmitarbeiter nach wie vor viele Aufgaben zu erledigen haben: "Wenn es friert, müssen sie streuen." Das neue Fahrzeug, das in der Grundversion bereits mit nahezu 200.000 Euro zu Buche schlägt, können die Bürger selber begutachten, wenn es im nächsten Monat in Aindling erwartet wird. "Dann machen wir ein großes Fest", kündigte die Bürgermeisterin an.


Ein zweites Mal ging es in der Sitzung um den kommunalen Bauhof. Für Arbeiten am Spielplatz im Schüsselhauser Feld waren zunächst 10.000 Euro eingeplant. Dieses Geld kann sich die Marktgemeinde nun weitgehend sparen; denn nachdem von Mitarbeitern des Bauhofs bereits im Marktanger ein solcher Turm aufgebaut worden war, können sie die gleiche Aufgabe nun auch in dem großen Baugebiet im Westen des Ortes erledigen.

Im nächsten Jahr wird die Mittelschule in Aindling saniert


Bei den Arbeiten an der Mittelschule Aindling steht im nächsten Jahr die Sanierung des bestehenden Gebäudes an. Den Bauantrag dazu hat man bereits beim Landratsamt in Aichach zur Genehmigung eingereicht. Dieser Vorgehensweise hatte der Ausschuss früher schon zugestimmt. Nun besteht die Hoffnung, dass im Frühjahr bei diesem Projekt die Bauarbeiten beginnen können.

Die geschätzten Kosten für den Ausbau der Mittelschule in Aindling liegen bei knapp 14 Millionen. Im nächsten Jahr ist die Sanierung des Altbaus geplant.
Bild: Johann Eibl

Am Affinger Berg in Gaulzhofen wurde einem Bauantrag unter bestimmten Bedingungen zugestimmt: Der Kniestock darf eine Höhe bis zu 160 Zentimeter aufweisen, wenn die Dachneigung 35 Prozent beträgt.

Als unspektakulär erwiesen sich weitere Punkte auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil der Sitzung. So kann in der Weichenberger Straße in Hausen ein Bordstein abgeschrägt werden. In der St.-Ulrich-Straße in Eisingersdorf gab es einen Vorbescheid für die Errichtung von zwei Wohnhäusern und zwei Garagen. Im Ringweg in Gaulzhofen wurde einem Neubau/Anbau eines Einfamilienhauses mit Stellplätzen grünes Licht erteilt. Und im Tannenweg in Aindling wird ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage gebaut. Bei einem Vorhaben in der Moserwiesn in Aindling hält der Bauwerber die Bestimmungen des Bebauungsplanes ein.

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