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Stadtentwicklung in Aichach

23.07.2015

Obere Vorstadt: Gulden bleibt ein Knackpunkt

Der Platz nördlich der Martinstraße zwischen Schuhhaus Winkler, Elektro Fuchshuber, Schützenheim und Farben Hoberg sorgt für Diskussionen.
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Der Platz nördlich der Martinstraße zwischen Schuhhaus Winkler, Elektro Fuchshuber, Schützenheim und Farben Hoberg sorgt für Diskussionen.
Bild: Planentwurf: Ursula Hochrein

Die zweite Bürgerwerkstatt in Aichach ist geprägt von der Suche nach dem Konsens

Sachlich und konstruktiv ist die Diskussion bei der zweiten Bürgerwerkstatt zur Oberen Vorstadt verlaufen. Gut 60 Anwohner und Stadträte kamen am Dienstagabend in die TSV-Turnhalle. Wie berichtet, waren Anwohner mit dem Antrag, nicht mit dem Siegerentwurf aus dem städtebaulichen Wettbewerb weiterzuplanen, im Stadtrat gescheitert. Bürgermeister Klaus Habermann warb dafür, sich konstruktiv einzubringen.

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Die Neugestaltung sei notwendig und solle funktional und gestalterisch Verbesserungen für alle bringen. „Aber wir müssen jetzt auch wollen“, sagte Habermann. Er erinnerte an die hitzigen Diskussionen vor der Umgestaltung des Stadtplatzes in den 70er-Jahren und betonte: „Heute ist jeder stolz auf unsere gute Stube!“ Wegen des in die Jahre gekommenen Kanals sind laut Habermann ohnehin Tiefbaumaßnahmen notwendig. Die Stadt werde sich bemühen, die Bauzeit kompakt zu halten. Denkbar seien baubegleitende Werbemaßnahmen, nahm er eine Anregung von Anlieger Bernd Heydel auf. „Sie haben unsere volle Unterstützung“, versicherte er den Gewerbetreibenden. Der Prozess sei sehr zeit- und arbeitsaufwendig. „Am Ende soll aber etwas herauskommen, mit dem möglichst alle rundum zufrieden sind“, sagte der Bürgermeister.

Die Entwürfe hat Planerin Ursula Hochrein nach der ersten Bürgerwerkstatt und der Stadtratssitzung überarbeitet. Sie wurden nun diskutiert (siehe eigenen Bericht zu einigen Punkten). Mit den neuen Anregungen wird die Planung weiter überarbeitet und bei einer dritten Bürgerwerkstatt, deren Termin noch nicht feststeht, präsentiert. Wenn nötig, würden auch noch weitere stattfinden, sagte Habermann zu. Das Ziel sei ein möglichst breiter Konsens. Danach soll die Planung in den Stadtrat gehen. Er könnte sich vorstellen, wie von Georg Robert Jung vorgeschlagen, den Bushalt auf der Straße und eine Querungshilfe in der Münchener Straße auszuprobieren. „Wenn’s gebaut ist, ist es zu spät“, sagte er. Auch Bauamtsleiterin Martina Illgner warb: „Vertrauen Sie dem Prozess. Wir nehmen Sie ernst.“

Die Planentwürfe hängen im Verwaltungsgebäude am Tandlmarkt aus. Anregungen können noch bis Ende der ersten Augustwoche im Bauamt eingereicht werden. Wenn die überarbeiteten Pläne vorliegen, werden sie auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.

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