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Abitur

14.07.2013

Poleposition fürs Leben

Bild: David Sedlmayr

Fach- und Berufsoberschule Friedberg verabschiedet Absolventen und zeichnet die Besten aus

„Applaus, Applaus.“ Mit diesem Lied leitete Elternbeiratsvorsitzende Petra Gerber ihre Festrede ein. Der aus dem Radio bekannte Chartstürmer sollte das vermitteln, was Worte nicht ausdrücken können: Stolz, Freude, Respekt und vielleicht auch ein kleines bisschen Wehmut. Die Großen gehen, wie jedes Jahr.

114 Absolventen der 13. Klasse von Fachoberschule (FOS) und Berufsoberschule (BOS) Friedberg, davon genau 57 weiblich und 57 männlich, feierten im Arnhofer Stadl in Inchenhofen das bestandene Abitur. Landratsvize Rupert Reitberger lobte den persönlichen Ehrgeiz der Abiturienten. „Dass ihr in die 13. Klasse gegangen seid, war eine freiwillige Leistung, keine Pflicht.“ Damit habe sich die Investition in die Berufsoberschule als „gut angelegtes Geld“ erwiesen, so Reitberger weiter. Er ermahnte die Schülerinnen und Schüler aber auch, am Ball zu bleiben und weiterzulernen. Schon Henry Ford wusste: „Wer aufhört zu lernen, ist alt.“

In seiner Ansprache lobte Friedbergs Dritter Bürgermeister Manfred Losinger die Ausdauer und Leistung der Abiturienten. Mit dem Abschluss besäßen sie jetzt eine „Poleposition“. Bildung sei ein hoher Wert. Losinger forderte, dass sich die jungen Menschen in der Gesellschaft engagieren und diese mitgestalten. Michaela Brauneis von der Schülervertretung und zuständig für die Koordination und Organisation des Abends, sprach in ihrer Rede davon, dass dank „Facebook, Youtube, Wikipedia oder einfach dem iPhone auf dem Schoß“ so manche Prüfung oder Aufgabe gemeistert werden konnte. Wie für eine solche Veranstaltung üblich, wurde auf ironische Art mit der Schule „abgerechnet“. Das finale Plädoyer „Rollmops gegen Kater“ – ein ideales Mittel um einen anstrengenden Schultag zu überstehen – sorgte im Publikum für Lacher.

Das „jüngste“ Mitglied des Kollegiums, Direktor Wolfgang Wiedemann, der seit diesem Jahr die Geschicke der Schule leitet, ehrte und prämierte anschließend die Besten.

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