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Bürgerversammlung

22.01.2015

Schnelles Internet für die Aindlinger Ortsteile

Tomas Zinnecker
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Tomas Zinnecker

Tomas Zinnecker hofft, dass die Bagger noch heuer anrollen können. Die Zukunft der Bücherei sieht er als gesichert an. In seinem Bericht für 2014 spielt auch das Aindlinger Standesamt eine große Rolle

Schnelles Internet, der Bücherei-Umzug, das vergrößerte Standesamt und die vielen Briefwähler bei der letzten Wahl waren vier der wichtigsten Themen, die Aindlings Bürgermeister Tomas Zinnecker gestern Abend anschnitt. Im Aindlinger Moosbräu fand die erste von drei Bürgerversammlungen im Gemeindegebiet statt.

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Bei seinem Rückblick auf das Jahr 2014 erklärte Zinnecker, dass es im Kernort kaum Probleme mit der DSL-Versorgung gebe, in den Ortsteilen aber sehr wohl. Die Gemeinde wurde jedoch in ein Förderprogramm aufgenommen. Da bereits eine Markterkundung stattgefunden habe, hofft der Bürgermeister auf eine baldige Ausschreibung. „Wenn wir, wie erwartet, vernünftige Angebote insbesondere von den großen Anbietern erhalten, können mit viel Glück heuer noch die Bagger anrollen, um die Versorgung auch in den Ortsteilen auf 30 bis 50 MB zu bringen“, sagte Zinnecker.

Ein anderes Problem wurde 2014 gelöst: Für die Pfarr- und Gemeindebücherei Aindling wurde im ehemaligen Schlecker-Markt ein neues Zuhause gefunden. Wie berichtet, muss die beliebte Einrichtung aus dem Pfarrheim ausziehen, weil die Räume für die Pfarreiengemeinschaft benötigt werden. Da sich die Gemeinden Todtenweis und Petersdorf sowie die Kirche an den Mietkosten beteiligen, sieht Zinnecker die Zukunft der Bücherei gesichert.

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Auch das Aindlinger Standesamt machte im Vorjahr positive Schlagzeilen. Im Juli übernahm die Verwaltungsgemeinschaft Aindling für circa 5500 Einwohner der Gemeinde Affing sämtliche Aufgaben des Standesamtswesens. „Damit rückt der Standesamtsbezirk Aindling mit nunmehr über 13500 Einwohnern an die vierte Stelle in der Standesamtsgröße im Landkreis Aichach-Friedberg“, berichtete Zinnecker. Dies mache ein noch wirtschaftlicheres Arbeiten möglich.

Bei den aufwendigen Gemeinde- und Landkreiswahlen im März 2014 kam es laut Zinnecker zu einer besonderen Auffälligkeit. Mit über 52 Prozent gab es in der Gemeinde erstmals mehr Briefwähler als Urnengänger. Von 2187 Wählern haben 1141 ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Neuigkeiten gab es auch zum Bürgeramt: Andreas Grägel wird neuer Leiter.

Appell: Trinkwasser muss in kommunaler Hand bleiben

Der Bürgermeister informierte die Zuhörer außerdem über eine Reihe kleinerer Baumaßnahmen in 2014. Im Juni wurde beispielsweise die neue Wertstoffsammelstelle fertiggestellt und mit einem Fest gefeiert. Beim neuen Trinkwasserbrunnen in Pichl gehen die Arbeiten in diesem Jahr weiter. „Wir haben dann wieder eine sichere Versorgung mit hervorragendem Trinkwasser“, betonte Zinnecker. Es sei wichtig, dass die Trinkwasserversorgung in kommunaler Hand bleibe, auch wenn es bei der EU andere Tendenzen gebe.

Neu gebaut wurde im vergangenen Jahr die Brücke Richtung Marktangersiedlung in Aindling. Eine Sanierung wäre laut Zinnecker zu teuer geworden. Ein kompletter Neubau mit einem Stahldurchlass habe sich angeboten. Ebenso wie der Anbau eines Geh- und Radweges, der auch eine sichere Verbindung zu den beiden Supermärkten gewährleiste.

Geplante Projekte wie die Baugebiete Am Erlberg und Am Zieglerweg sowie das Marktzentrum (siehe oben stehender Bericht) sprach er ebenfalls kurz an. Entgegen anderslautender Gerüchte seien in den beiden Baugebieten mit insgesamt 23 Bauplätzen noch Grundstücke frei. Auch in Sachen Marktzentrum widersprach er anderslautenden Gerüchten: „Das Projekt ist keineswegs gestorben.“

Aus den Statistiken des Einwohnermeldeamtes und der Kämmerei trug das Gemeindeoberhaupt einige Zahlen und Daten aus dem Vorjahr und dem Jahr 2013 vor (siehe Infokasten).

Darüber hinaus dankte er den Vereinen und allen weiteren Ehrenamtlichen, die sich zum Wohl der Gemeinschaft engagieren."Weiterer Bericht folgt

In der kommenden Woche finden im Gemeindegebiet Aindling noch zwei weitere Bürgerversammlungen statt. Die Termine sind Dienstag, 27. Januar, im Gasthaus Seemüller in Pichl und Donnerstag, 29. Januar, im Gemeinschaftshaus Stotzard. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Nach dem Bericht des Bürgermeisters haben die Bürger das Wort.

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