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Aktion

06.11.2019

Wo Landwirte ihre Folien loswerden

Landkreis und Bauernverband sammeln in der nächsten Woche. Kosten haben sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt

Der Landkreis Aichach-Friedberg sammelt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Bauernverband wieder landwirtschaftliche Folien. Termin ist laut einer Mitteilung des Landratsamtes von Montag bis Freitag, 11. bis 15. November. Annahmezeiten: jeweils von 7 bis 11.30 Uhr und 13 bis 16 Uhr, am Freitag nur bis 15 Uhr bei der Firma Gigler in Schrobenhausen (Gollingkreuter Weg 1) und Augsburg (Bozener Straße 1). Die Kosten für die Anlieferung haben sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Abgegeben werden können alle Arten von Folien wie zum Beispiel: Siloabdeckfolien, Gewächshausfolien (glatt, ohne Gittergewebe), Beetabdeckfolien, Stretchfolien von Ballen, Schrumpffolien, Spargelfolien (ohne Rollenkern, Sandtaschen entleert).

Die Folien müssen besenrein, frei von Fremdstoffen, trocken sowie gebündelt angeliefert werden. Folienbündel, die gemischt mit Netzen, Bindegarnen etc. angeliefert werden oder UV-geschädigt oder verschmutzt angeliefert werden, können nur zur thermischen Verwertung zum höheren Preis angenommen werden. Die Bündel müssen nach dem Abkippen vom Anliefernden aufgeschnitten werden, um sicherzustellen, ob eine stoffliche Verwertung möglich ist.

Vorsortierung, Sammlung und Anlieferung soll auf Ortsverbandsebene erfolgen. Betriebe mit großen Mengen können ihre Folien direkt bei der Firma Gigler in den beiden Niederlassungen entsorgen.

Im Kreislaufwirtschaftsgesetz ist der Vorrang der stofflichen gegenüber der thermischen Verwertung festgelegt. Das ist auch kostengünstiger für die Anlieferer. Die Annahme von Restmüll ist bei der Foliensammlung laut Mitteilung des Landratsamtes ausgeschlossen. Dieser werde direkt mit der Firma Gigler abgerechnet. Bei Gigler besteht die Möglichkeit zur Verwiegung. Falls möglich, sollte die stoffliche und thermische Verwertungsware auf getrennten Hängern angeliefert werden. Annahmemenge: Maximal vier Tonnen pro Anlieferer.

Stoffliche Verwertung: 0,10 Euro/Kilo zuzüglich Mehrwertsteuer (Vorjahr: 0,05 Euro). Thermische Verwertung: 0,17 Euro/Kilo zuzüglich Mehrwertsteuer (Vorjahr: 0,09 Euro). Die Bezahlung erfolgt per Konto-Einzugsverfahren. Die kostengünstigen Preise seien nur möglich, weil der Kreis diese Foliensammlung bezuschusst, betont das Landratsamt trotz der Kostenverdoppelung. (AN, Symbolfoto: R. Lienert)

Beim Landratsamt, Telefon 08251/86167-18, oder beim Bauernverband, 0821/50228-114.

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