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Versammlung

11.05.2015

Bahn übernimmt wieder die Handballer

Die neue Führungsriege der Aichacher Handballer: (von links) Norbert Borowitzki, Stefan Walther (Stellvertretender Abteilungsleiter), Tini Wonnenberg, Christopher Wolf und Lothar Bahn (Abteilungsleiter). Foto: Johann Eibl

Nach zwei Jahren kehrt er beim TSV Aichach zurück. Abteilung feiert heuer

Lothar Bahn steht wieder an der Spitze der Handballabteilung im TSV Aichach. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag im Re(H)staurant wurde er zum Nachfolger von Thomas Obermayer gewählt, der dieses Amt zwei Jahre lang innehatte. Der Versicherungskaufmann begründete seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur mit den beruflichen Aufgaben.

Bahn, der dieses Amt bereits von 2007 bis 2013 ausübte, verwies ebenfalls auf viele Verpflichtungen. Der Kaufmann ist an 200 Abenden im Jahre im Einsatz, dazu kommen 33 Termine als Mitglied des Aichacher Stadtrats. Warum kehrte er nun an die Spitze der Handballer zurück? Seine Frau meinte: „Mach’ es doch wieder.“ Außerdem fühlt sich Bahn in dieser Sportlerfamilie, „wo jeder jedem hilft“, sichtlich wohl. Er bedankte sich bei seinem Vorgänger Thomas Obermayer, bei Peter Hermannstädter, der das Amt des Archivars an Siegfried Kirschner weitergab, und bei Naomi Katzke für ihr Engagement beim Handballnachwuchs.

Lothar Bahn bezeichnete 2015 als arbeitsreiches, aber schönes Jahr. 40 Leute in der Abteilung arbeiten in einer Funktion mit. Am 4. Juli feiert die Abteilung ihren 75. Geburtstag, drei Wochen später sind Handballspiele zu diesem Jubiläum vorgesehen. Bei den Wahlen gab es zunächst nur ein offenes Thema: Wer wird Zweiter Abteilungsleiter? Dazu hatte es bereits im Vorfeld einige Absagen gegeben, ebenso am Abend. Dann hob mit Stefan Walther ein Torhüter der ersten Mannschaft die Hand, um seine Bereitschaft zu bekunden.

Klaus Laske unterstrich als TSV-Vorsitzender ebenso die Bedeutung der Jugendarbeit in dieser Abteilung wie Raymund Aigner. Der Sportreferent der Stadt Aichach war besonders angetan vom ersten Männerteam: „Ich habe es noch nie erlebt, wie eine junge Mannschaft so zusammenwächst.“

Bei den Berichten sprach Christopher Wolf als Trainer der Herren I: „Sehr erfreulich war, dass die Jungs aus Dasing zu uns gestoßen sind.“ Nach einem holprigen Start habe man auf die verletzten Florian Hewel und Alexander Bahn verzichten müssen. Das Heimspiel gegen Schwabmünchen stufte Wolf als Wendepunkt ein; in der nächsten Saison will er möglichst bald 20 Punkte erreichen. Hermann Ilk sprach fürs zweite Männerteam, dem bis zu 25 Akteure angehören. Der vierte Platz sei in Ordnung. Harald Hewel ließ das Geschehen bei den Alten Herren Revue passieren. Diese Gruppe feierte ihr 50-jähriges Bestehen.

Die Damen hatten zunächst ein Trainerproblem, wie Tini Wonnenberg erklärte. Später habe man die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt. Mithilfe der Jugendlichen habe man die Bezirksoberliga auf den letzten Drücker behaupten können.

Im Nachwuchs geht’s schon mit den Dreijährigen los, dann kommen die Minis. Für die E-Jugend stehen im Herbst 20 Kandidaten bereit. Die weibliche D-Jugend wurde in der Bezirksliga Letzte, die männliche D-Jugend war lange Spitzenreiter in der Bezirksoberliga, ehe sie Vize wurden. Die C-Jugendteams mussten bei den Mädchen wie bei den Buben damit fertig werden, dass sie ohne echten Keeper dastanden. Die weibliche B-Jugend absolvierte die Bezirksliga mit 20:0 Punkten. Die männliche B-Jugend musste vor Weihnachten mangels Spielern aus der Landesliga abgemeldet werden. In der neuen Runde gibt es keine männliche A-Jugend. Die weibliche A-Jugend hat sich die Landesliga gesichert. Jugendleiter Christopher Wolf betonte, dass erstmals alle Nachwuchsteams im Spielbetrieb waren, 70 Mädchen und 80 Jungs sind im Einsatz.

Kassier Norbert „Mäx“ Borowitzi berichtete von einem Minus in der letzten Saison von knapp 1800 Euro, das aber bei einem Kassenstand von gut 14000 Euro zu verkraften sei. Der Förderverein habe einen Bus für 18000 Euro gekauft.

Die Mitgliederzahl ist laut Thomas Obermayer um 30 auf 427 gestiegen. „Macht weiter so, damit sich das Riesenrad Handball weiter dreht“, rief er der Versammlung zu. (jeb)

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