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Motorsport

24.10.2020

Ehleider rast zum Vizetitel

Der Oberbernbacher Leon Ehleider holte für den MC Schrobenhausen Top-Platzierungen im Kartslalom.
Bild: Oliver Ehleider

Oberbernbacher Kartfahrer holt sich Platz zwei bei Kartrennen in Marktoberdorf

Die vom ADAC Südbayern neu ins Leben gerufene 270er-Meisterschaft fand 2020 zum ersten Mal statt. Geplant für das Frühjahr 2020 wurde sie, aufgrund von Corona, verschoben. Bei der ersten Doppelveranstaltung in Trostberg-Kienberg trat auch der Oberbernbacher Leon Ehleider, der für den MSC Schrobenhausen fährt, an.

Trainieren konnte er mit den neun PS starken Karts nicht, ein Renntag im Schwarzwald und ein Trainingstag in Sonthofen mussten genügen. Mit einem Doppelsieg legte er dennoch den Grundstein für den späteren Vizemeistertitel. Bereits 14 Tage später fand die nächste Doppelveranstaltung in Sonthofen statt. Euphorisch ging Ehleider in das erste Rennen, wurde aber durch zwei Pylonenfehler gebremst. Platz acht stimmte den Oberbernbacher nicht glücklich. Beim zweiten Rennen blieb er fehlerfrei und wurde Dritter. In Ohlstadt legte Ehleider bei Starkregen Platz zwei nach. Der abschließende Lauf fand nun in Bad Aibling statt. Der Trainingslauf lief nicht optimal. Ehleider steuerte nach, hatte aber im 1. Wertungslauf einen Pylonenfehler. Auf Platz sechs liegend ging es für den Oberbernbacher in den 2. Wertungslauf. Ein zweiter Pylonenfehler kostete Ehleider weitere Plätze. Letztlich wurde er Renntag Zehnter. Insgesamt stand aber der südbayerische Vizemeistertitel zu Buche.

Eine große Pause gönnte sich der Oberbernbacher aber nicht, denn nur einen Tag später stand ein Kartslalom-Festival beim MC Wasserburg an – eine Art Ersatz für die die coronabedingt abgesagte südbayerische Einzelmeisterschaft.Ehleider hatte sich als Fünfter der K4 ursprünglich nicht qualifiziert. Durch eine Absage rückte der Oberbernbacher nach. Als Nachrücker startete Ehleider als Erster. Im Trainingslauf hatte er eine gute Zeit, allerdings zwei Pylonenfehler. Ehleiders erster Wertungslauf war nur ein Zehntel langsamer, aber fehlerfrei. Auch im zweiten Lauf fuhr er eine fast identische Zeit. Damit erreichte er den achten Platz. Zur Spitze fehlten 0,9 Sekunden. (AZ)

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