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Fußball-Bayernliga

15.08.2015

Höß ist nicht von allen Spielern überzeugt

Serge Yohoua ist für FCP-Präsident Konrad Höß zurzeit ein Sorgenkind. Der Spieler sorgt mit kurzfristigen Abmeldungen für Missmut.
Bild: Peter Appel, Archiv

Der Präsident des FC Pipinsried sagt, dass es „bei dem ein oder anderen nicht für die Bayernliga reicht“. Zudem bereitet ihm Stürmer Serge Yohoua Sorgen.

Ömer Kanca war die Erleichterung nach dem 2:0-Sieg gegen den Kissinger SC deutlich anzumerken. Die vergangenen zwei Partien in der Bayernliga hatten die Fußballer des FC Pipinsried knapp verloren. Stets schossen die Gegner in den letzten Minuten das Siegtor. Nun gewann das Team aus dem Dachauer Hinterland immerhin im Toto-Pokal – gegen einen Landesligisten. FCP-Präsident Konrad Höß sagt: „Man muss schon zufrieden sein.“ Immerhin hätten in der Partie sieben Stammspieler gefehlt. Auch habe dem 74-Jährigen der Auftritt von Martini Lombaya gut gefallen. Der 20-Jährige hatte Pipinsried in der zweiten Halbzeit in Führung gebracht – ein wichtiges Tor. „Er hat in der letzten Zeit sein Können immer wieder aufblitzen lassen, bei Kurzeinsätzen“, sagt Höß.

Allerdings klingt der 74-Jährige nicht überzeugt von der Leistung seines Teams. „Ich sehe, dass es für die Bayernliga bei dem ein oder anderen nicht reicht.“ Höß schließt nicht aus, dass in den kommenden Wochen noch Spieler aussortiert werden. „Wir haben zu viele in der Masse, nicht in der Klasse.“ Höß sagt immer wieder, dass er mit der Arbeit seines neuen Trainers zufrieden ist. „Der macht das ganz ordentlich.“ Aber dennoch stimmen ihn die Niederlagen gegen Garching und Dachau bedenklich. „Der Höß hat nicht viel Geduld“, warnt der 74-Jährige. Der Präsident will Erfolge sehen. „Ich denke von Spiel zu Spiel und da muss das Optimale rausgeholt werden.“

Am Sonntag, 16. August, steht nun der nächste Härtetest in der Bayernliga an. Pipinsried spielt auswärts gegen den TSV Schwabmünchen (Anstoß 17 Uhr).

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„Eigentlich müssten die uns noch Geld überweisen“, sagt Höß und lacht. Beim letzten Zusammentreffen der beiden Teams vertändelte der ehemalige Pipinsrieder Spielertrainer Tobias Strobl in der Nachspielzeit den Ball. Damit leistete er Vorschub für den Schwabmünchener Siegtreffer. Laut Höß blieb der Mannschaft aus dem Landkreis Augsburg durch die drei Punkte die Relegation erspart. Mit einem Schmunzeln sagt der Präsident: „Die müssten uns eigentlich entgegenkommen, aber ich glaube nicht, dass das passiert.“

Es liegen anstrengende Wochen hinter dem FC Pipinsried. In der kommenden steht das dritte Mittwochsspiel in Folge auf dem Programm. In der zweiten Runde auf Verbandsebene im Toto-Pokal ist Pipinsried zu Gast bei der SpVgg 1906 Haidhausen. Der Bezirksligist hatte den Bayernligisten als Gegner gewählt. „Die haben bestimmt gedacht, die sind gerade im Umbruch.“ Höß hofft aber, dass es bei seinem Verein nichts zu holen gibt. Gut kennt er die Münchener nicht. Er hält das Team eher für einen „unattraktiven Gegner“.

Nun steht zunächst Schwabmünchen an. Kanca muss wieder ohne ein paar Stammkräfte auskommen. Unter anderem sind Arthur Kubica und Armin Lange im Urlaub. Stoßstürmer Serge Yohoua hatte sich am Mittwoch erst zwei Stunden vor dem Spiel beim Spielertrainer abgemeldet. Präsident Höß gefällt dieses Verhalten nicht. „Der Serge ist so ein Pflegefall“, sagt der 74-Jährige.

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