Eisstockschießen

25.11.2016

Kühbach III spielt groß auf

Kühbach III spielt groß auf
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Mannschaft aus jungen und erfahrenen Talenten mischt die Bayernliga auf

Vor einer schwierigen Aufgabe standen Kühbachs Stockschützen-Herren in der 2. Bundesliga. Entgegen den sonstigen „Gepflo-genheiten“ in den Meisterschaftsrunden starteten Herbert Gaßmair, Christian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher und Lorenz Mayer diesmal mit einem 20:12-Auftaktsieg gegen die DJK Karlsbach. Zwar folgte anschließend ein weiterer doppelter Punktgewinn, doch Reichenbach und Berching sorgten mit ihren Siegen wieder für Ernüchterung in Kühbacher Reihen.

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Vielleicht war es der Frust über die beiden unnötigen Niederlagen, die das Quartett zur besten Phase in der Vorrunde trieb. Sieben Zähler gegen Wetterfeld, Hittenkirchen, Breitbrunn und Truchtlaching-Seeon führten Gaßmair & Co. geradeaus ins Spitzentrio. Es hätte sogar noch mehr daraus werden können, wäre da nicht die Partie gegen Surheim II gewesen. 14:0 führten die Kühbacher und verloren die Partie dennoch mit 17:19. Ein Lapsus, der in zwei Abschlussbegegnungen gegen Hauzenberg (15:15) und Ottenzell (11:13) immer noch in den Köpfen der Kühbacher herumspukte. Trotzdem ist der 10. Platz eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde im Januar in Waldkirchen.

Gleich mit zwei Mannschaften ging der TSV Kühbach in der Bayernliga Süd ins Titelrennen. Wie hoch die Trauben auch in dieser Klasse hängen, musste mit Kühbach II eine hoch ambitionierte Mannschaft erkennen. In der Besetzung Manfred Schrittenlocher, Franz Krepold, Georg Engel und Willi Westermeier brauchten sie sieben Spiele, um Fuß zu fassen. Erst durch ein 30:0 und 18:12 gegen Untermeitingen und Schechen verließen sie die hinteren Ränge. Aber auch in den übrigen drei Partien blieb das erfahrene Team mit 3:3 Punkten unter seinen Möglichkeiten und muss als 19. in der Rückrunde einige Gänge zulegen.

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Genau umgekehrt verlief der Wettbewerb für Kühbachs Dritte. Mit den beiden Talenten Daniel Steber und Luis Merkl sowie den Routiniers Thomas Götz und Armin Hahn präsentierte sich eine spielstarke Formation, die für eine faustdicke Überraschung in der Bayernliga sorgte. Nach fünf Spielen ohne Punktverlust lag das Team sogar an der Tabellenspitze. Nach einem 15:15 gegen Irging Simbach sowie zwei Niederlagen gegen Reicheneibach und Planegg-Geisenbrunn schienen die Kühbacher jedoch den Faden verloren zu haben. Doch sie fanden zur anfänglichen Treffsicherheit zurück und setzten sich in den Schlusspartien auch gegen Augsburg, Haslangkreit und Wolnzach durch.

Auf Platz eins reist nun die dritte Kühbacher Formation mit berechtigten Chancen zur Rückrunde nach Berchtesgaden. (aira)

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