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Fußball-Kreisliga

25.11.2018

Spitzenspiel: Griesbeckerzell gegen Petersdorf

Kann der SC Griesbeckerzell (rechts Justin Sandru) Petersdorfs Torjäger Stefan Simonovic wie im Hinspiel stoppen? Viel wird davon im Spitzenspiel der Kreisliga Ost abhängen. Mit einem Sieg könnten die Zeller den Kontrahenten wieder von Tabellenplatz zwei verdrängen.
Bild: Melanie Nießl

Der drittplatzierte SC Griesbeckerzell empfängt den Tabellenzweiten SSV Alsmoos-Petersdorf. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein.

Von wegen Rumpelfußball vor der Winterpause. Das gilt sicher nicht für das Spitzenspiel am Sonntag in der Kreisliga Ost. Denn mit dem SC Griesbeckerzell und dem SSV Alsmoos-Petersdorf treffen zwei absolute Topteams an diesem Nachholspieltag aufeinander. Die Vorzeichen bei den beiden Rivalen könnten aber kaum unterschiedlicher sein.

Auf der einen Seite steht der Fusionsklub, dessen Trainer Frank Mazur aus dem Lächeln kaum mehr herauskommt. Sieben Siege gab es zuletzt für sein Team am Stück. Mit dem Resultat, dass der SSV mittlerweile auf Relegationsplatz zwei steht. „Die Jungs haben sich für ihre harte Trainingsarbeit belohnt. In der vergangenen Saison hat bei uns die Konstanz gefehlt. Genau die haben wir jetzt endlich.“ Alsmoos ist das Team der Stunde, die letzte Pleite datiert vom Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober beim TSV Firnhaberau. Mazur weiß, warum es derzeit so rundläuft. „Wir waren auch vergangene Saison spielerisch stark. Aber jetzt können wir auch im kämpferischen Bereich mithalten. Die Jungs sind hoch motiviert, bissig und mit Herzblut dabei. Sogar bei den Mannschaftsbesprechungen sind alle heiß. Das dürfte der Schlüssel des Erfolgs sein.“

Viel auszusetzen hat der Coach zurzeit nicht. „Eigentlich gar nichts. Es läuft perfekt.“ Vor dem Spitzenspiel will er seinen Jungs deshalb auch keinen Druck machen. „Wir müssen überhaupt nicht. Wir haben schon jetzt eine Toprunde gespielt, unabhängig vom Spiel in Zell.“ Während der Coach schon mit einem Punkt leben könnte, will sein Team mehr: „Die Jungs haben gesagt, sie wollen die drei Punkte. Die würde ich auch nehmen, aber schön wäre es in jedem Fall, auf dem Relegationsplatz zu überwintern“, so der 39-Jährige, der gerade seinen Vertrag um ein Jahr beim SSV verlängert hat. „Das Sportliche war dabei nicht entscheidend. Es macht mir hier sehr viel Spaß. Das Umfeld ist top und ich fühle mich sehr wohl“, erklärt der Ottmaringer. Noch wohler würde er sich sicher mit einem Sieg am Sonntag fühlen. Allerdings sind die Zeller so etwas wie der Angstgegner des SSV. Die vergangenen drei Duelle entschied jeweils der SCG für sich. In der Hinrunde hieß es am Ende 0:3. „Griesbeckerzell ist vor allem defensiv stark und taktisch sehr gut. Das wird eine schwierige Aufgabe. Zwar hat Stefan Simonovic nicht getroffen, aber ganz aus dem Spiel nehmen kann man ihn nicht. Auch im Hinspiel hatte er seine Möglichkeiten.“

Simonovic wird zum Schlüsselfaktor

Ebenso wie Mazur sieht auch SCG-Trainer Metin Bas Simonovic als Schlüsselfaktor: „Wir hatten ihn die letzten Spiele ganz gut im Griff, aber man kann ihn nicht ganz ausschalten. Wir müssen wie im Hinspiel gut verteidigen, dann können wir gegen einen starken Gegner bestehen.“ Die Zeller erlitten zuletzt beim 0:1 gegen den FC Gerolsbach nach zuvor neun Partien ohne Niederlage mal wieder eine Pleite. Hinzu kommt, dass mit Simon Reiner, Maximilian Kopp und Stefan Brunner drei weitere Spieler verletzt ausfallen. Hinter dem Einsatz von Thomas Brunner steht ein Fragezeichen. „Wir haben gerade noch elf Spieler. Der Kader ist sehr dünn.“ Auch Bas selbst wird im Kader stehen. „Wir hätten lieber vor vier Wochen gegen Petersdorf gespielt, aber leider hat das Wetter das nicht zugelassen. Die Winterpause können wir jetzt wirklich gut gebrauchen.“ Doch zuvor steht noch das Topspiel an. „Petersdorf kommt mit Selbstvertrauen. Das ist eine gute Mannschaft. Aber wir wissen, wie man gegen sie spielen muss. Wir müssen die Leistung aus dem Hinspiel abrufen und wieder bissiger sein als gegen Gerolsbach.“

Genau auf diesen Gegner trifft am Sonntag der TSV Pöttmes (Anpfiff 14 Uhr). TSV-Spielertrainer Mariusz Suszko will nach dem Verkünden der Trennung im Sommer (wir berichteten) mit einem Sieg die Herbstrunde beenden. „Wir wollen die Klatsche gegen Rinnenthal wettmachen und uns von unseren Zuschauern mit einem Dreier verabschieden.“ Dabei hofft der Coach auf die Rückkehr von Kapitän Martin Brodowski. „Wir gehen auf dem Zahnfleisch, weshalb sein Einsatz Gold wert wäre.“ Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Gäste mit drei Siegen am Stück anreisen.

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