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Kriminalität
05.03.2021

Die Weilheimer Polizei nimmt drei mutmaßliche Einbrecher fest

Den Ermittlern gelingt ein Schlag gegen eine Bande, die seit Herbst 2019 ihr Unwesen getrieben haben soll.

Der Polizeiinspektion Weilheim ist ein großer Fahndungs- und Ermittlungserfolg gelungen. Eigenen Angaben zufolge konnte eine Vielzahl von Einbruchsdiebstählen im Bereich Weilheim und Peißenberg geklärt und von den Ermittlern drei Männer vorläufig festgenommen werden. Sie stehen im dringenden Verdacht, seit Oktober 2019 insgesamt mehr als 89 000 Euro Beute gemacht zu haben. Den Tatverdächtigen werden unter anderem insgesamt mehr als 100 Eigentumsdelikte zur Last gelegt.

Mehr als ein Dreivierteljahr haben die Männer im Alter von 30, 36 und 39 Jahren wohl ihr Unwesen in Weilheim und Peißenberg getrieben. Im April 2020 klickten dann die Handschellen bei zwei Männern aus dem Landkreis Weilheim und dem dritten Mann aus dem Raum Nürnberg.

Aufgrund der sich häufenden Einbruchsdiebstähle, überwiegend in Kellern und Tiefgaragen, wurde im März 2020 bei der Polizeiinspektion Weilheim in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim und unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die "Ermittlungsgruppe Keller" gegründet. Nach fast einem Jahr intensiver Ermittlungsarbeit wurde jetzt ein Erfolg vermeldet.

Die mutmaßlichen Täter hatten es überwiegend auf hochwertige E-Bikes und Werkzeug abgesehen und trieben ihr Unwesen im Dienstbereich Weilheim, so die örtliche Polizeiinspektion. Bei dem Versuch, in der Nacht vom 16. April 2020 in einer Weilheimer Tiefgarage erneut ein E-Bike zu stehlen, wurde ein Bürger auf seltsame Schleifgeräusche aufmerksam und verständigte die Polizei. Der Versuch eines Täters, mit dem E-Bike des Mitteilers zu fliehen, konnte unterbunden werden. Die eingesetzten Beamten konnten ihn und einen zweiten Mann vor Ort vorläufig festnehmen. Weiterführende Ermittlungen führten dann auf die Spur des dritten Tatverdächtigen. Dieser wurde am Folgetag an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen. Da er offenbar bereits zuvor von der Festnahme seiner mutmaßlichen Mittäter erfahren hatte, plante er bereits einen Abtransport des in seiner Wohnung gelagerten Diebesguts. Die Ermittler konnten dies jedoch noch rechtzeitig vereiteln und die entwendeten Gegenstände sicherstellen.

Bei der Polizeiinspektion Weilheim wurde das Diebesgut zwischengelagert und einige Fahrräder konnten bereits in Absprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. Jedoch gestaltete sich eine eindeutige Identifizierung vieler, mutmaßlich gestohlener Räder schwierig. Denn die mutmaßlichen Täter beließen ihr Beutegut meist nicht im Originalzustand, sondern führten Veränderungen, wie beispielsweise Umbauten von Einzelteilen durch, um die eigentliche Herkunft so gut wie möglich zu verschleiern. Die Tatverdächtigen hatten auch bereits einige der Fahrräder veräußert, um so unter anderem ihren Betäubungsmittelkonsum zu finanzieren. Der 30-jährige Täter wurde nach seiner Festnahme dem Ermittlungsrichter vorgeführt, gegen den Mann wurde die Untersuchungshaft verhängt. Gegen die beiden 36 und 39 Jahre alten mutmaßlichen Mittäter laufen Strafverfahren. (ak)

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