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Landkreis Augsburg

17.09.2020

Am Landratsamt Augsburg sollen 28 E-Ladesäulen errichtet werden

Wenn’s mal wieder länger dauert: E-Autos voll zu laden dauert bisweilen viele Stunden, ein Parkplatz an der Ladesäule ist daher unerlässlich.
Bild: Robert Michael, dpa-tmn (Symbolbild)

Plus Bis zu 28 Lademöglichkeiten für E-Autos sind für die Elektroautos des Landratsamts vorgesehen. Im Fuhrpark steht bislang aber nur ein einziges E-Auto.

Ein einziges E-Auto gibt es bislang im Fuhrpark des Landkreises. Doch weil sich das schnell ändern kann, werden jetzt nachträglich noch bis zu 28 Ladeplätze für Wagen mit elektrischem Motor in der neuen Tiefgarage und auf dem Parkplatz im Innenhof des Landratsamts vorgesehen.

Insgesamt 110 Stellplätze soll es nach dem gerade laufenden Umbau beim Landratsamt geben: für die 57 Fahrzeuge im Fuhrpark des Landkreises, für Mitarbeiter und in begrenztem Umfang auch für Besucher. Die Lademöglichkeiten, zwei davon sollen Schnellladesäulen werden, sind allerdings nur für die Fahrzeuge mit dem Emblem des Landkreises gedacht:

Landratsamt Augsburg baut E-Ladesäulen um Steuern zu sparen

Das habe steuerliche Gründe, erläuterte Karin Hesse aus dem Bauamt jetzt im Bauausschuss des Landkreises. Sollte auch die Möglichkeit vorgesehen werden, dass private Wagen an diesen Säulen aufgeladen werden, dann müsste ein gewerblicher Betreiber wie etwa die Stadtwerke Augsburg mit ins Boot geholt werden. Tatsächlich ist solch eine öffentliche Ladesäule gerade auf dem kleinen Parkplatz auf dem Vorplatz des Landratsamts eingerichtet worden.

Im Moment werden nun schon beim Bau der neuen Parkplätze die nötigen dicken Kabel für die Ladesäulen mitverlegt, was gut 210.000 Euro zusätzlich kosten soll. Die Ladesäulen selbst können dann kurzfristig eingerichtet werden, wenn der Bedarf tatsächlich da ist, was noch einmal mit 470.000 Euro zu Buche schlagen wird.

Der Klimacheck für die neuen Ladesäulen folgt im Herbst

Ob man denn da nicht zu weit greife, fragte CSU-Kreisrätin Claudia Riemensperger. 28 Lademöglichkeiten bei allein einem einzigen E-Auto im Fuhrpark? Weil die Parkdecks und der Innenhof aber erst in zwei oder drei Jahren benutzbar sein werden und die Autos im Landratsamt alle ein bis drei Jahre ausgetauscht werden, komme das aber schon hin, so Landrat Martin Sailer.

Der Bauausschuss nahm das Vorhaben einstimmig an und folgte damit dem Umwelt- und Energieausschuss, der sich ebenfalls für die Lösung mit den bis zu 28 Lademöglichkeiten entschieden hatte. Schade fand Grünen-Kreisrätin Doris Lurz, dass in diesem Vorhaben der eigentlich vereinbarte Klimacheck, also eine Kosten-Nutzen-Rechnung mit besonderem Blick auf die Nachhaltigkeit, noch nicht aufgeführt sei. „Denn das wäre doch dann ein gutes Beispiel“, sagte sie. Sailer kündigte den Klimacheck für die Vorhaben im Baubereich ab dem Herbst an.

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