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Landkreis Augsburg

22.11.2018

Autoversicherung: Welche Faktoren beeinflussen die Beiträge?

Stichtag für eine mögliche Kündigung der Autoversicherung ist der 30. November.
Bild: Copyright Alexander Limbach/ACE Auto Club Europa/obs

Eine der Faktoren, die den Unterschied machen, ist der Wohnort. Hier ein Vergleich der Landkreise in der Umgebung.

Höchste Zeit, die Autoversicherung zu prüfen. Ist der Tarif noch auf dem aktuellen Stand oder lassen sich durch Anpassung oder einen Wechsel Kosten einsparen? Stichtag für eine mögliche Kündigung ist der 30. November, denn in der Regel können Kfz-Versicherungen nur zum Ende eines Kalenderjahres und unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist gekündigt werden. Darauf weisen die Barmenia-Versicherungen in Augsburg hin.

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Auch das Wetter und die Straßenverhältnisse spielen eine Rolle

Für große Unterschiede können die Regionalklassen sorgen, die sich aus der Unfallstatistik ergeben. Das zeigt ein Blick auf die Landkreise Augsburg und Donau-Ries. Bezirke mit geringem Verkehrsaufkommen schneiden in der Bewertung zum Beispiel besser ab, aber auch das Wetter, die Straßenverhältnisse oder der Stadt-Land-Unterschied können hier eine Rolle spielen.

Je niedriger die Regionalklasse, desto günstiger ist das für den Versicherungsbeitrag aus. Für die Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es zwölf, für die Teilkaskoversicherung 16 und die Vollkaskoversicherung neun Klassen.

Autoversicherung: Welche Faktoren beeinflussen die Beiträge?

Augsburger müssen nach wie vor die höchsten Haftpflichtprämien zahlen

Für die rund 6,7 Millionen Autofahrer in den 97 bayerischen Bezirken hält die im Spätsommer veröffentlichte Regionalstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) überwiegend gute Nachrichten bereit: Für fast 1,2 Millionen Autofahrer in 19 Zulassungsbezirken gelten niedrigere Regionalklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung, unter anderem in Regensburg, Cham, Freising, Starnberg und den Landkreisen Aschaffenburg und Bayreuth.

Höhere Einstufungen ergeben sich dagegen für rund 700000 Autofahrer in zwölf Zulassungsbezirken. Die beste Schadenbilanz erreichten Autofahrer in Kronach, in Ingolstadt war die Bilanz am schlechtesten. In den Kaskoversicherungen ist das Ergebnis ausgeglichen: Für 85 Prozent der rund 5,7 Millionen Kaskoversicherten in Bayern bleibt alles beim Alten, jeweils sieben Prozent rutschen in eine höhere oder niedrigere Klasse. In Augsburg und den beiden angrenzenden Landkreisen gab es keine Veränderungen, die Augsburger müssen nach wie vor die höchsten Haftpflichtprämien zahlen, während auf dem Land die Teilkasko teurer ist, die unter anderem Wildschäden abdeckt.

Auch die Garage kann bares Geld wert sein

Die Regionalklassen spiegeln die Schadenbilanz der 413 deutschen Zulassungsbezirke wider und werden einmal im Jahr vom GDV berechnet. Entscheidend ist dabei nicht, wo ein Schaden entstanden ist, sondern in welchem Zulassungsbezirk der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz hat.

Neben den Typ- und Regionalklassen bestimmen noch rund 50 weitere Faktoren die Beitragshöhe. Sparen können Autofahrer zum Beispiel, wenn sie nur wenige Kilometer pro Jahr zurücklegen, keine zusätzlichen Fahrer eintragen lassen und sich für eine höhere Selbstbeteiligung entscheiden.

Auch seine Beiträge nicht monatlich, sondern jährlich zu bezahlen und das Auto in der Garage zu parken, kann bares Geld wert sein. Wer über viele Jahre schadenfrei unterwegs ist, profitiert zudem über seine Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse), einem Bonussystem für Versicherungsnehmer. „Bei den Prämien genauer hinzuschauen, lohnt sich in jedem Fall für alle Versicherten“, rät Christoph Knauf, Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen Augsburg. (AL/cf)

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