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Biberbach

08.12.2020

Biberbacher müssen mehr fürs Wasser zahlen

Teurer wird das Trinkwasser in Biberbach. Die Höhe der Steigerung steht aber noch nicht fest.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Plus Der Biberbacher Gemeinderat stimmt für eine Gebührenerhöhung. Das genaue Ausmaß ist allerdings noch offen.

Teurer werden das Trinkwasser und die Abwasserbeseitigung für die Biberbacher im nächsten Jahr auf jeden Fall. Um wie viel, das weiß man noch nicht. Damit die höheren Beiträge nach einer Neufassung der dazugehörigen Satzungen im kommenden Jahr auch rückwirkend berechnet werden können, verabschiedete der Gemeinderat in jüngster Sitzung die dafür nötigen Änderungen der alten Satzungen.

Klingt kompliziert, ist es aber im Grunde nicht. Fakt ist, dass die Wasserversorgung und das Kanalsystem ebenso in die Jahre gekommen sind wie die Satzungen, die regeln, wie die Infrastruktur und Wartung finanziert wird. Wie in vielen Gemeinden stehen auch im Markt Biberbach teure Investitionen an, um zu garantieren, dass aus den Wasserhähnen weiterhin gutes, von Keimen unbelastetes Trinkwasser kommt und das verschmutzte Wasser nicht aus beschädigter Kanalisation ins Grundwasser läuft.

Neukalkulation wird Grundlage für Berechnung der Biberbacher Wassergebühren

Eine Neukalkulation des erwarteten finanziellen Aufwands wird im Laufe der nächsten Monate die Grundlage für die Berechnung der Beiträge liefern. Die veralteten Satzungen würden rechtssicher neu gefasst und voraussichtlich im Sommer 2021 vom Gemeinderat verabschiedet, erklärte Bürgermeister Wolfgang Jarasch den Ablauf.

Die Biberbacher sollten auf jeden Fall damit rechnen, dass bei der Endabrechnung 2021 ein Aufschlag für erhöhte Gebühren fällig wird, und kurz vor Weihnachten nicht aus allen Wolken fallen.

Tempo 30 in Markt: Ortstermin mit Behörden

Dass es Tempo-30-Schilder für den Ortsteil Markt gibt, hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung nach langen Diskussionen beschlossen. Ob es dafür die nötige Rechtssicherheit geben kann, soll bei einem Ortstermin geklärt werden. Am 8. Dezember würden dafür Verkehrsexperten von Polizei und Landratsamt nach Markt kommen und das Vorgehen mit Verwaltung und Bürgern besprechen, kündigte Bürgermeister Wolfgang Jarasch an.

Nun ist es offiziell: Einen Neujahrsempfang wird es 2021 in Biberbach nicht geben, so die nicht unerwartete Nachricht. Auch das Treffen der Vereinsvorstände zur Absprache der Veranstaltungen im Januar könne aus Pandemiegründen nicht stattfinden, so der Rathauschef. Alle Termine sollen bis zum 11. Januar ans Rathaus gemeldet werden, dann wird der Veranstaltungskalender zusammengestellt und Überschneidungen mit den Betroffenen besprochen.

Ein Bauwerber am Bachmannweg soll sein Einfamilienhaus mit Garage bauen können, wenn die technische Machbarkeit der Erschließung des Grundstücks nachgewiesen wird. Obwohl das Grundstück sich faktisch im Außenbereich befindet und daher aktuell kein Baurecht besteht. Das müsste die Gemeinde mit entsprechender Bauleitplanung schaffen.

Die Zufahrt sei über den Forsthofweg gesichert, erläuterte Bürgermeister Wolfgang Jarasch das Vorhaben. Die Marktgemeinde stehe unter diesen Voraussetzungen dem Projekt positiv gegenüber, beschloss der Gemeinderat. Die entstehenden Kosten gehen zulasten des Bauherrn.

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