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Auszeichnung

03.07.2019

Brauerei Ustersbach gehört zu Deutschlands Besten

Bundesehrenpreis für die Ustersbacher Brauerei: Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (links), überreicht mit DLG-Vizepräsident Diedrich Harms (rechts), in Anwesenheit der Hallertauer Hopfenkönigin Katharina Maier, Medaille und Urkunde an Josef Geh, Stephanie Schmid, Luis Schmid und Wolfgang Dahnke (von links).
Bild: DLG

Fünfter Bundesehrenpreis für Unternehmen von Stephanie Schmidt. Sigmar Gabriel wird Bierbotschafter

Beim deutschen Brauertag in Berlin erhielt die Brauerei Ustersbach zum fünften Mal den Bundesehrenpreis. Der Bundesehrenpreis wird jährlich an die Top- zwölf-Brauereien mit den besten Gesamtleistungen in der DLG-Qualitätsprüfung für Bier verliehen. Vorausgegangen waren die jährlichen Biertests der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), bei denen alle Ustersbacher Biere mit Gold prämiert wurden – von hell bis dunkel und leicht bis stark – zur Freude des gesamten Brauerteams um Braumeister Wolfgang Dahnke.

DLG-Vizepräsident Diedrich Harms verwies auf die Einzigartigkeit des Brauwesens hinsichtlich Transparenz und Sicherheit des Brauprozesses gerade im Hinblick auf das Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 als älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Es besagt, dass deutsches Bier nur aus den vier Rohstoffen Hopfen, Malz, Hefe und Wasser hergestellt werden dürfe. Die DLG-Qualitätsprüfung wird in Zusammenarbeit mit den beiden führenden Brauerei-Instituten, der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) und dem Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität durchgeführt.

Die DLG-Tests hätten daher unter allen Biertests die höchste Akzeptanz und Vertrauen, da ausschließlich unabhängige, geschulte Experten die Produkttests durchführen würden. Aus dem großen Teilnehmerfeld von rund 1500 Brauereien als eine der zwölf besten hervorzugehen, unterstreiche den außerordentlich hohen Qualitätsstandard der geehrten Betriebe, betonte Diedrich Harms.

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Die scheidende Bierbotschafterin, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, übergab dann an den ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel. Sie wies den ehemaligen deutschen Vizekanzler aber gleich zu Beginn darauf hin, dass man, sobald man einmal Bierbotschafter sei, dieses Amt nie wieder ablegen würde. Dies würde auch die Anwesenheit der bisherigen Amtsträger Cem Özdemir, Volker Kauder und Christian Schmidt belegen. Bier sei ein Getränk mit Sympathie und Tradition, das habe sie sich für die Große Koalition auch gewünscht, so Klöckner.

Sigmar Gabriel berichtete von seinem ersten Ferienjob als Bierkutscher und dass er in seiner Jugend für zwei Dinge zu Demonstrationen gegangen sei – für den Frieden und fürs deutsche Reinheitsgebot. Zu beidem würde er noch heute uneingeschränkt stehen. Die mittelständische Braubranche mit ihren 30000 Mitarbeitern verdiene eine Hochachtung. Er werde sehr gerne als Bierbotschafter nach Kräften dazu beitragen. (AL)

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