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Zusmarshausen

20.05.2015

Der Standort Zusmarshausen wächst

Der Dorma-Standort in Zusmarshausen wächst: Das feierten (von links) Henning Stelte (Werkleiter), Oliver Schubert (Chief Operations Officer Dorma Gruppe), Thomas P. Wagner (Vorsitzender der Geschäftsführung Dorma Gruppe), Steffen Zimmermann (Geschäftsführung Deutschland) und Bürgermeister Bernhard Uhl.
Bild: Andreas Lode

Der Automatikschiebetüren-Hersteller Dorma in Zusmarshausen verdoppelt seine Fertigungsfläche. Rund 1,5 Millionen Euro wurden investiert. Das soll sich jetzt auszahlen.

Diese Worte dürften bei den rund 50 Mitarbeitern des Dorma-Werks in Wollbach wie Öl runtergegangen sein: „Ich gehe davon aus, dass Zusmarshausen in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielt“, sagte der Geschäftsleiter der internationalen Dorma-Gruppe, Thomas P. Wagner, bei der Feier zur Betriebserweiterung. In den vergangenen Monaten wurde der Fertigungsfläche für automatische Türsysteme und Schiebetüren von 1500 auf rund 3000 Quadratmeter verdoppelt und rund 1,5 Millionen Euro investiert. Langfristig seien 75 Mitarbeiter das Ziel, sagte Standortleiter Henning Stelte.

Zusmarshausen hat damit einen Aufschwung genommen, mit dem vor Jahren nicht jeder gerechnet hätte: Der Standort stand auf der Kippe. Die Entscheidung der Geschäftsführung fiel trotzdem für Zusmarshausen. Das zahlt sich jetzt aus: Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Absatz verzehnfacht. Mittelfristig werden 10000 Automatikschiebetüren angepeilt, die an der Zusam hergestellt werden. In der angebauten Halle findet eine neue Fertigungstechnologie Platz, auch die Logistik wird verbessert. Im Zuge des Neubaus wurden außerdem der Außenbereich – Zu- und Ausfahrt, Parkplätze und Ladezonen – sowie die Sozialbereiche für die Mitarbeiter neu gestaltet.

Die Türen aus Zusmarshausen gehen auf immer weitere Reisen: Innerhalb Europas werden beispielsweise Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Niederlande, Belgien, Polen, Italien, Bulgarien, Tschechien, England oder Russland beliefert. Zusmarshausen ist zwar das europäische Türenwerk, aber die Produkte verlassen auch den Kontinent – zum Beispiel in Richtung Naher Osten oder ganz aktuell auch nach Südkorea. Vor allem in Bäckereien, Tankstellen, Apotheken und vielen Flughäfen sind die Schiebetüren zu finden. Der Standort Zusmarshausen soll auch von der jüngst besiegelten Fusion mit der schweizer Kaba Holding profitieren. Wagner verspricht sich mehr Geschäftsvolumen. Die neue Dorma- und Kaba-Gruppe steigt zu den Weltmarktführen im Markt für Sicherheits- und Zutrittslösungen auf und soll rund zwei Milliarden Euro umsetzen. Beide Unternehmen würden sich perfekt ergänzen, sagte Wagner in Wollbach: Dorma bietet Zugangslösungen und die dazu gehörenden Serviceleistungen an und ist ein globaler Marktführer in der Automatik-, Glasbeschlags- und Türschließtechnik. Kaba ist ein weltweit führender Anbieter für Zutrittskontrolle, Betriebsdatenerfassung und Schlüsselsysteme.

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