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Die „Stade Zeit“ hat uns wieder

Die „Stade Zeit“ hat uns wieder
Kommentar Von Gerald Lindner
02.12.2019

Auch wenn viele Häuser landauf und landab bereits seit einiger Zeit voller Lichterketten blinken, leuchten und funkeln – seit Sonntag ist der Advent jetzt offiziell angekommen.

Wie sagte einst Karl Valentin: „Wenn die stade Zeit vorbei is’, werd’s a wieda ruhiga.“ Was würde er wohl sagen, wenn er der Reizüberflutung während der heutigen Adventszeit ausgesetzt wäre? So viele Vereine und Organisationen überschlagen sich mit Veranstaltungen besinnlicher Art, dass man ob der schieren Menge fast die Besinnung verlieren könnte. Hinzukommt die allgegenwärtige Berieselung mit weichgespülten Weihnachtsliedern, von „Last Christmas“ ganz zu schweigen. Und das nicht nur auf den Traditionsmärkten, die im allgemeinen Gebrauch öfter Glühmärkte genannt werden als Christkindlmärkte. Da wird deutlich, worum es heute offenbar bei solchen Veranstaltungen geht.

Doch es gibt auch Lichtblicke: Der Engerlmarkt in Thierhaupten sowie die dortige Krippenausstellung lassen adventliche Stimmung aufkommen, wenn es auch noch nicht geschneit hat. Und das Museum Oberschönenfeld hat mit seiner neuen Sonderschau auch einen Wurf gelandet: Es macht einfach Spaß zu erleben, wie unterschiedlich die Schöpfer der Krippen ein und dieselbe Erzählung aus der Bibel umgesetzt haben.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Der Engerlmarkt in Thierhaupten ist eröffnet

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