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Aystetten

14.01.2020

Ein Prosit aufs neue Jahr mit Aystetter Wasser

Mit jugendlichem Schwung umrahmte die junge Aystetter Band „Kids Club Seven“ den Neujahrsempfang
Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek

Beim Neujahrsempfang betont Bürgermeister Wendel das gute Trinkwasser. Was die Bürger 2020 erwartet? Verkehrsberuhigung, Bachsanierung und eine neue Ortsmitte.

Mit einer überraschenden Tonvielfalt begeisterte die Aystetter Sängerin Martina Herz mit dem Gospel „Oh Happy Day“ und läutete damit den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs in Aystetten ein. Peter Wendel freute sich, zum Neujahrsempfang zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen, zeige doch deren Anwesenheit die Verbundenheit mit der Gemeinde.

Das vergangene Jahr war geprägt von Veränderungen in der Gesellschaft

Zunächst gab Wendel einen gesamtpolitischen Überblick: mit zunehmend kriegerischen Auseinandersetzungen, fehlender Verständigung und Toleranz vieler Bevölkerungsgruppen, aber auch mit immer größerer Respektlosigkeit in der Gesellschaft. Was als Schulstreik der Schwedin Greta Thunberg begonnen hatte, breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den Erdball aus. Diese Bewegung zeuge von einem neuen Generationenkonflikt mit enormer Tragweite. Jeder aber könne das Seine zu einer Besserung beitragen, schloss er mit einem Zitat von Mahatma Ghandi: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

Wendels Rückblick auf das vergangene Jahr in Aystetten beinhaltete Erfreuliches. Die Gemeinde stehe finanziell sehr solide da und weise mit einem Schuldenstand von aktuell 1,5 Millionen Euro ein historisches Tief auf. Abgeschlossen wurden die Sanierungsarbeiten an Turnhalle und Schule. Letztere wurde mit dem vierten Multitouch-Board weiter zukunftsfähig gemacht. Für die nächsten Jahre gut aufgestellt ist laut Wendel auch der Bauhof, der eine neue Lagerhalle und ein kleines, wendiges Fahrzeug mit Anhänger erhalten hat. Ebenfalls abgeschlossen wurde im vergangenen Jahr die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im öffentlichen Raum auf energiesparende LED-Technik.

Die Gemeinde setzte sich sehr für den Klimaschutz ein

Aber nicht nur hier wurde die Gemeinde für den Klimaschutz aktiv, geschaffen wurden weiter Blühwiesen und Insektenhotels, zu welchen die Aystetter Bürgerstiftung ihren Teil beigetragen hatte. Die Bilder der Kamerabefahrung des gesamten Ortsnetzes – das gesamte Ortsnetz Aystettens umfasst 40 Kilometer – werden derzeit bei einem Ingenieurbüro ausgewertet. „Wir werden in den nächsten Jahren der Straßen-, Wasser- und Kanalsanierung eine vorrangige Rolle einräumen“, gab Wendel damit bereits einen Ausblick auf die weitere Zukunft. Auch konkret im Jahr 2020 stehen neue und wichtige Aufgaben an. Wichtiges Thema ist dabei der ökologische Ausbau des Mühlbachs mit Brückenneubau und Furt, der gleichzeitig eine wirksame Hochwasserschutzmaßnahme für die unmittelbaren Anlieger bedeutet.

Weiter soll die Ortsmitte neu gestaltet werden und damit eine zentrale Bedeutung für die Gemeinde erhalten. Der Verkehr soll entschleunigt und möglichst ortsfremder Verkehr aus dem Ort herausgehalten werden. „Wir planen und bauen langfristig für die Zukunft“, betonte Wendel.

Im neuen Jahr wird sich in Aystetten vieles ändern

Desgleichen geschieht hinsichtlich der Wasserversorgung: Seit vergangenem Jahr bezieht die Gemeinde ihr Wasser von der Loderberggruppe aus Neusäß. Auch Aystetten selbst hat die technischen Anlagen im Hochbehälter und der Druckerhöhungsanlage auf den neuesten technischen Stand gebracht, sagte Wendel und prostete seinen Zuhörern mit einem „Schluck Aystetter Wasser auf die Gesundheit“ zu.

Für Bürgermeister Wendel stehe Aystetten somit gut da und sei gut für die Zukunft gerüstet, eine hohe Lebensqualität für die Bevölkerung zu schaffen. Neujahrsgrüße des Landkreises überbrachte der stellvertretende Landrat Heinz Lippert, der zu den Themen Bildung, Mobilität und demografischem Wandel Stellung nahm, bevor Bürgermeister Wendel die besten Sportleistungen des vergangenen Jahres würdigte. Ein „Zuckerl“ war die junge Aystetter Band Kids Club Seven unter der Leitung von Frieda Morgenstern, die die musikalische Umrahmung des Abends übernommen hatte.

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